Die OMV hat ihren kombinierten Geschäftsbericht 2025 vorgelegt — und die Märkte honorierten das mit einem neuen Kursrekord. Freitag schloss die Aktie auf einem Allzeithoch von 62,85 Euro, ein Plus von rund 30 Prozent seit Jahresbeginn. Hinter dem Kursanstieg steckt mehr als nur gute Stimmung.
Transparenz und starke Cashflows
Der Bericht enthält erstmals einen konsolidierten Transparenzbericht über Zahlungen an staatliche Stellen. Insgesamt flossen 2,24 Milliarden Euro an Regierungen weltweit — überwiegend aus dem Upstream-Geschäft in Form von Produktionssteuern und Lizenzgebühren. Die Veröffentlichung folgt EU-Richtlinien zur Transparenz im Rohstoffsektor.
Finanziell steht der Konzern auf solidem Fundament. Der operative Cashflow belief sich zuletzt auf 5,2 Milliarden Euro, die Verschuldungsquote liegt bei lediglich 14 Prozent. Das gibt dem Management erheblichen Spielraum für die laufende Neuausrichtung.
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Dividende neu gedacht
Für das Geschäftsjahr 2025 schlägt das Management der Hauptversammlung am 27. Mai eine Gesamtdividende von 4,40 Euro je Aktie vor — bestehend aus einer regulären Ausschüttung von 3,15 Euro und einer Sonderdividende von 1,25 Euro.
Ab 2026 gilt jedoch eine neue Logik. Die künftigen Dividenden koppeln sich an zwei Komponenten: 50 Prozent der Borouge-International-Dividenden, die OMV zuzurechnen sind, sowie 20 bis 30 Prozent des operativen Cashflows außerhalb dieser Ausschüttungen. Hintergrund ist die Dekonsolidierung der Borealis-Gruppe und die veränderte Konzernstruktur nach den jüngsten Transaktionen. Erstmals ausgezahlt wird nach diesem Modell im Jahr 2027.
Blick auf Donnerstag
Schon am 9. April veröffentlicht OMV das Trading Update für das erste Quartal 2026 — mit ersten Daten zu Produktionsmengen und Raffineriemargen. Besonders die Performance der Chemiesparte nach den strukturellen Umbaumaßnahmen dürfte dabei im Mittelpunkt stehen. Der vollständige Quartalsbericht folgt am 30. April.
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