Nach dem jüngsten Dividendenabschlag suchen OMV-Aktionäre nach Halt. Die Papiere des Öl- und Gaskonzerns befinden sich seit Tagen im Rückwärtsgang. Jetzt nähert sich der Kurs einer kritischen charttechnischen Marke. Fällt diese, droht weiteres Ungemach.
Am Dienstag rutschte die Aktie leicht auf 58,45 Euro ab. Damit verzeichnet das Papier auf Wochensicht deutliche Verluste. Im Zuge dieser Korrektur durchbrach der Wert den 50-Tage-Durchschnitt nach unten. Die Folge: Das kurzfristige Chartbild hat sich spürbar eingetrübt.
Wichtige Unterstützung rückt näher
Unmittelbar unter dem aktuellen Niveau wartet nun die nächste Haltezone. Der 100-Tage-Durchschnitt bei 57,78 Euro dient als markante Unterstützung. Eine Stabilisierung auf diesem Level bietet Bullen eine neue Einstiegschance. Der Relative-Stärke-Index signalisiert indes eine nachlassende Verkaufsdynamik. Mit einem Wert von rund 37 nähert sich der Indikator allmählich dem überverkauften Bereich.
Langfristiger Trend intakt
Trotz der aktuellen Schwächephase bleibt das übergeordnete Bild positiv. Seit Jahresbeginn steht für OMV-Aktionäre ein Kursplus von fast 21 Prozent auf der Anzeigetafel. Ein zentraler Anker für diesen Aufwärtstrend ist die 200-Tage-Linie. Diese verläuft derzeit bei 52,44 Euro. Der aktuelle Kurs notiert somit weiterhin komfortabel über dieser langfristigen Marke.
Die Ausgangslage für die kommenden Handelstage ist klar definiert. Hält die Unterstützung bei 57,78 Euro, bietet sich Raum für eine schnelle Erholung in Richtung der 60-Euro-Marke. Bricht diese Linie jedoch, rückt unweigerlich der langfristige 200-Tage-Durchschnitt als nächstes Ziel in den Fokus.
