Ollie’s Bargain Outlet geriet heute wegen eines großen institutionellen Verkaufs in den Blick. Ein Fonds veräußerte rund 670.615 Aktien im Gegenwert von etwa 80,9 Mio. USD — bleibt das bloße Gewinnmitnehmen oder ein Warnsignal? Die Daten deuten eher auf ein Rebalancing als auf einen vollständigen Ausstieg.
- Aktueller Kurs: 118,49 USD
- Verkauf: 670.615 Aktien durch Congress Asset Management (Meldung vom 10. Jan.)
- Verbleibende Position: 879.320 Aktien im Fondsbestand (ca. 96,4 Mio. USD)
- Q3 2025: Umsatz +18,6% auf 613,6 Mio. USD; bereinigtes EPS +29,3%
- Filialnetz: >600 Läden; Übernahme von 40 ehemaligen Big Lots-Standorten
Institutioneller Abbau im Detail
Congress Asset Management meldete den Verkauf von 670.615 Aktien, bewertet mit rund 80,9 Mio. USD nach Quartalspreis. Zugleich hielt der Fonds zum Quartalsende noch 879.320 Aktien, etwa 0,68% des verwalteten Vermögens. Damit ist kein kompletter Ausstieg dokumentiert. Die Größenordnung und das verbliebene Engagement sprechen dafür, dass der Verkauf primär der Gewinnsicherung bzw. Portfolioanpassung diente. Kurzfristig erhöht ein solches Verkaufsvolumen jedoch das Angebot und kann Druck auf den Kurs ausüben.
Fundamentale Lage und Wettbewerbsvorteile
Operativ zeigt Ollie’s zweistellige Dynamik: Q3-Verkäufe stiegen um 18,6% auf 613,6 Mio. USD, das bereinigte Ergebnis je Aktie legte um 29,3% zu. Innerhalb der letzten zwölf Monate kletterte die Aktie um rund 13%, hinkt damit aber dem S&P‑500‑Anstieg von etwa 18% hinterher — ein mögliches Zeichen für Nachholpotenzial, sofern Verkaufsdruck nachlässt.
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Parallel dazu eröffnet die Schwäche von Wettbewerbern Expansionschancen. Big Lots befindet sich in Insolvenzverfahren; Ollie’s übernahm bereits 40 ehemalige Standorte. Das Filialnetz liegt nun über 600 Shops, während andere Händler wie GameStop mehrere Hundert Läden schließen. Diese Opportunitäten verbessern kurzfristig die Wachstumsperspektive im stationären Bereich.
Kurzfristig erzeugt der Verkauf von etwa 81 Mio. USD Angebotdruck. Mittelfristig stützen Umsatz- und Gewinnwachstum sowie die günstige Übernahme leerstehender Standorte die operative Story. Sollte weiterer institutioneller Verkaufsdruck ausbleiben, dürfte die operative Stärke das entscheidende Bewertungsargument bleiben.
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