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Symbolbild, KI-generiert

Okta Aktie: 7,56 Prozent auf 87,33 Euro

Okta übertrifft Quartalserwartungen deutlich und hebt die Jahresprognose an. Der Fokus liegt auf KI-Sicherheit als Wachstumstreiber.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Gewinn und Umsatz übertreffen Analystenschätzungen
  • Vertragliche Verpflichtungen steigen auf 2,5 Milliarden
  • Jahresprognose für freien Cashflow angehoben
  • KI-Sicherheitsprodukt als strategischer Wachstumsmotor

Es ist einer dieser Momente, in denen ein Quartalsbericht wirklich alles verändert. Okta, der Spezialist für Identitätssicherheit, hat am Donnerstagabend nach US-Börsenschluss seine Zahlen für das erste Fiskalquartal 2027 vorgelegt – und die Erwartungen an allen Fronten übertroffen. Die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten. Am Freitag sprang die Aktie um 7,56 Prozent auf 87,33 Euro und nähert sich damit dem 52-Wochen-Hoch von 93,90 Euro.

Kennzahlen mit Durchschlagskraft

Der adjusted Gewinn je Aktie lag bei 0,91 Dollar – die Analysten hatten nur mit 0,85 gerechnet. Der Umsatz stieg um elf Prozent auf 765 Millionen Dollar und übertraf damit die Schätzung von 752 Millionen. Noch aufschlussreicher ist der Blick auf die aktuellen vertraglichen Restverpflichtungen: Die cRPO kletterten um zwölf Prozent auf 2,5 Milliarden Dollar. Ein klares Signal, dass Okta nicht nur alte Verträge erfüllt, sondern neue abschließt.

Das nicht nach GAAP berechnete operative Ergebnis erreichte 191 Millionen Dollar, das entspricht 25 Prozent vom Umsatz. Hinzu kommt ein operativer Cashflow von 277 Millionen Dollar – 36 Prozent des Umsatzes. Der Free Cashflow lag bei 271 Millionen Dollar. Zum Quartalsende thronen 2,6 Milliarden Dollar an liquiden Mitteln in der Bilanz.

Angehobene Prognose als Vertrauensbeweis

Noch wichtiger als die Vergangenheit ist der Ausblick. Und der stimmt optimistisch. Okta hob die Ziele für das zweite Quartal und das gesamte Fiskaljahr 2027 an. Für das Gesamtjahr erwartet das Management einen nicht nach GAAP berechneten Free Cashflow zwischen 855 und 885 Millionen Dollar. Das entspräche einer Marge von 27 bis 28 Prozent – ein kräftiger Sprung nach oben.

KI-Agenten als nächster Wachstumsmotor

Parallel dazu treibt Okta die strategische Neuausrichtung voran. Das Produkt „Okta for AI Agents“ ist seit April 2026 allgemein verfügbar und wurde inzwischen um Unterstützung für Amazon Bedrock erweitert. Das Management sieht in der Absicherung von KI-Identitäten einen potenziell großen Wachstumsmarkt. Ob die Anleger diese Wette mitgehen, hängt nun davon ab, ob die angehobene FCF-Prognose im Laufe des Jahres auch tatsächlich eingehalten wird.

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