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Symbolbild, KI-generiert

Okoworld Aktie: Dividende sinkt auf 1,97 Euro

Nach Gewinnrückgang kürzt Ökoworld die Dividende. Das Management erwartet für 2026 weitere Umsatz- und Ergebnisrückgänge.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Umsatz fällt auf 51,3 Millionen Euro
  • Verwaltete Vermögen schrumpfen deutlich
  • Dividende für Vorzugsaktien sinkt auf 1,97 Euro
  • Strategie 2030 soll Wachstumswende bringen

Schrumpfende Fondsvermögen belasten die Bilanz von Ökoworld. Die verwalteten Gelder sinken, die Gewinne folgen diesem Trend. Nun kürzt der Spezialist für nachhaltige Geldanlagen die Ausschüttung für seine Aktionäre.

Sinkende Assets belasten das Ergebnis

Im Geschäftsjahr 2025 fiel der Umsatz auf 51,3 Millionen Euro. Ein Jahr zuvor waren es noch 62,2 Millionen Euro. Parallel dazu sank der Gewinn nach Steuern auf 18,2 Millionen Euro. Dieser Rückgang kommt nicht überraschend, da das Unternehmen die Entwicklung bereits prognostiziert hatte.

Hinter den Zahlen stehen vor allem niedrigere Provisionserträge. Die Assets under Management schrumpften von 2,97 Milliarden auf 2,35 Milliarden Euro. Die Folge: sinkende Einnahmen im Kerngeschäft. Ökoworld bleibt indes schuldenfrei und verfügt über liquide Mittel von rund 124 Millionen Euro.

Strategiewechsel gegen den Abwärtstrend

Der Vorstand schlägt angesichts der Zahlen eine geringere Dividende vor. Inhaber von Vorzugsaktien erhalten voraussichtlich 1,97 Euro je Anteilsschein. Im Vorjahr lag die Zahlung noch bei 2,41 Euro. Für Stammaktien ist eine Dividende von 1,96 Euro vorgesehen.

Besserung ist kurzfristig kaum in Sicht. Das Management erwartet für 2026 einen weiteren Rückgang bei Umsatz und Ergebnis. Ökoworld begründet dies mit einem veränderten Anlegerverhalten. Das Unternehmen setzt nun verstärkt auf die „Strategie 2030“, um mittelfristig wieder zu wachsen.

An der Börse reagierte die Aktie zuletzt stabil. Am Freitag stieg der Kurs um 1,8 Prozent auf 28,10 Euro. Damit notiert das Papier jedoch weiterhin deutlich unter seinem 52-Wochen-Hoch von 35,10 Euro.

Die kommenden Monate werden zur Belastungsprobe für die Neuausrichtung. Erst die Stabilisierung der verwalteten Vermögen kann die Ertragswende einleiten. Anleger blicken nun auf die ersten Erfolge der angekündigten Vertriebsoffensive.

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