Nach einer scharfen Korrektur im vergangenen Herbst melden sich die Käufer bei der OHB SE eindrucksvoll zurück. Mit einem Wochenplus von rund 15 Prozent sendet das Raumfahrtunternehmen ein deutliches Lebenszeichen und nähert sich entscheidenden Widerständen. Doch ist dieser dynamische Anstieg fundamental gerechtfertigt oder nur eine technische Gegenbewegung? Ein Blick in die Auftragsbücher liefert die Antwort.
Das spricht aktuell für das Unternehmen:
* ESA-Budget: Die Erhöhung der Mittel für die Europäische Weltraumorganisation um rund 30 Prozent schafft langfristige Planungssicherheit.
* Auftragsbestand: Mit einem Orderbuch von über 3,1 Milliarden Euro verfügt der Konzern über eine solide Umsatzbasis.
* Sektor-Trend: Strategische Investitionen in die europäische Weltraumsouveränität stützen das Geschäftsmodell nachhaltig.
Fundamentale Treiber
Der Markt verarbeitet derzeit primär die positiven Impulse aus dem öffentlichen Sektor. Die Erkenntnis setzt sich durch, dass der Abverkauf der letzten Monate angesichts der stabilen Auftragslage überzogen war. Investoren honorieren die verbesserte Sichtbarkeit der zukünftigen Erträge, was sich in einer beeindruckenden Monatsperformance von über 27 Prozent niederschlägt.
Verantwortlich für die Neubewertung ist vor allem die politische Komponente. OHB profitiert direkt von Europas Bestreben, den eigenständigen Zugang zum Weltraum zu sichern. Das steigende Handelsvolumen zum Wochenschluss deutet darauf hin, dass institutionelle Adressen dieses Potenzial nun wieder stärker gewichten und Positionen aufbauen.
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Charttechnik: Käufer dominieren
Technisch hat sich das Bild deutlich aufgehellt. Der Sprung über 130 Euro war das erste Signal, doch der Wochenschlusskurs von exakt 140,00 Euro setzt ein Ausrufezeichen. Damit konnte sich die Aktie deutlich vom Dezember-Tief bei etwa 109 Euro absetzen.
Allerdings mahnt die Geschwindigkeit des Anstiegs zur kurzfristigen Vorsicht. Mit einem RSI von 73 gilt der Titel aktuell als technisch überkauft, was Gewinnmitnahmen zu Beginn der neuen Woche wahrscheinlicher macht. Der deutliche Abstand zum 200-Tage-Durchschnitt unterstreicht die momentane Überhitzung, bestätigt aber gleichzeitig den starken mittelfristigen Aufwärtstrend.
In der kommenden Handelswoche wird entscheidend sein, ob die Aktie das Niveau um 135 Euro als neue Unterstützung bestätigen kann. Hält diese Zone, ist der Weg in Richtung des 52-Wochen-Hochs bei 165,50 Euro charttechnisch frei. Die Kombination aus politischem Rückenwind und prallen Auftragsbüchern liefert hierfür das nötige fundamentale Fundament.
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