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OHB Aktie: Turnaround bestätigt

Der Bremer Raumfahrtkonzern OHB schließt 2025 mit deutlichem Gewinnanstieg ab, sichert sich Großaufträge und hebt seine Umsatzprognose für die kommenden Jahre an.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Starker Gewinnsprung nach Verlustjahr
  • Umsatzwachstum um 21 Prozent erreicht
  • Großauftrag für 20 Kleinsatelliten erhalten
  • Umsatzprognose für 2026 und 2027 angehoben

Nach einem verlustreichen Vorjahr präsentiert OHB SE starke Jahreszahlen für 2025 — und zeigt damit, dass der operative Umschwung keine Eintagsfliege war. Gleich auf mehreren Ebenen liefert der Bremer Raumfahrtkonzern Substanz.

Vom Verlust zum Gewinn

Das Geschäftsjahr 2025 markiert eine klare Zäsur. Der Gewinn je Aktie kletterte auf 2,61 Euro, nachdem das Unternehmen im Vorjahr mit -0,01 Euro je Aktie noch knapp in der Verlustzone lag. Besonders deutlich zeigt sich der Turnaround im vierten Quartal: Einem EPS von 1,37 Euro steht ein Vorjahreswert von -0,92 Euro gegenüber.

Auch beim Umsatz überzeugte OHB. Die Gesamtleistung stieg um rund 21 Prozent auf 1,25 Milliarden Euro — getragen von höherer Produktionseffizienz und einem starken Auftragsbestand in den Segmenten Space Systems und Aerospace.

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Neue Allianzen, neue Aufträge

Strategisch setzt OHB auf zwei Wachstumshebel. Zum einen laufen Gespräche mit Rheinmetall über eine engere Zusammenarbeit bei Ausschreibungen im Bereich Verteidigungsinfrastruktur — ein Markt, der angesichts steigender europäischer Verteidigungsbudgets an Attraktivität gewinnt.

Zum anderen sicherte sich die Tochtergesellschaft OHB Sweden einen Großauftrag über 248 Millionen Euro für die Entwicklung von 20 Kleinsatelliten im Rahmen der EUMETSAT-Mission „EPS Sterna“. Die Satelliten sollen die Wetterbeobachtung in der Arktis verbessern und wurden nach dem New-Space-Prinzip konzipiert — mit Fokus auf kurze Entwicklungszyklen und Kosteneffizienz.

Prognose angehoben

Für 2026 peilt das Management einen Umsatz von 1,4 Milliarden Euro bei einer EBITDA-Marge von rund 11 Prozent an. Bis 2027 soll der Umsatz auf 1,7 Milliarden Euro steigen, die Marge auf 12 Prozent. CEO Marco Fuchs bekräftigte zudem, dass ein Delisting nicht zur Debatte steht — die Börsennotierung schaffe Vertrauen bei öffentlichen Auftraggebern und sichere den Kapitalmarktzugang. Die Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2025 findet am 24. Juni 2026 statt.

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Diskussion zu OHB SE

Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.