Das Biotech-Unternehmen Ocugen drückt bei der Entwicklung seiner Gentherapie aufs Tempo. Die Dosierung in der entscheidenden Phase-2/3-Studie für das Mittel OCU410ST gegen die Stargardt-Krankheit wurde deutlich schneller abgeschlossen als geplant. Dieser straffe Zeitplan ruft nun auch die Analysten auf den Plan, die ihre Erwartungen für den Titel spürbar nach oben anpassen.
Beschleunigter Weg zu klinischen Daten
In weniger als neun Monaten erhielten alle 63 Teilnehmer der GARDian3-Studie ihre Behandlung. Das beschleunigt den Weg zu wichtigen Auswertungen für eine genetische Augenkrankheit, für die es in den USA und Europa bislang keine zugelassenen Therapien gibt. Das primäre Ziel der Untersuchung ist es, das Wachstum von Läsionen im Auge nach zwölf Monaten zu messen. Erste Zwischenergebnisse der ersten 24 Patienten erwartet das Management nun bereits im dritten Quartal 2026.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Ocugen?
Analysten sehen deutliches Potenzial
Die Aussicht auf eine schnellere Datenauswertung stützt sich auf Resultate der vorherigen Phase-1-Studie, die eine Verringerung des Läsionswachstums um 54 Prozent bei den behandelten Augen zeigte. Diese Fortschritte veranlassen Finanzinstitute zu Neubewertungen. Noble Capital hob das Kursziel auf 12 US-Dollar an, während H.C. Wainwright bei einer Kaufempfehlung ein Ziel von 10 US-Dollar ausgibt. Am Markt spiegelt sich dieser Optimismus in der längerfristigen Entwicklung wider: Auf Sicht von zwölf Monaten verzeichnet der Titel ein Plus von rund 138 Prozent und pendelt aktuell um die Marke von 1,52 Euro.
Der weitere Fahrplan des Unternehmens ist eng getaktet. Bis 2028 plant Ocugen die Einreichung von insgesamt drei Zulassungsanträgen. Für das Stargardt-Programm steht als nächster konkreter Meilenstein die Zwischenanalyse im Herbst 2026 an, bevor im zweiten Quartal 2027 die finalen Hauptdaten der GARDian3-Studie folgen sollen. Diese Ergebnisse werden ausschlaggebend dafür sein, ob die Gentherapie-Plattform den Sprung zur Marktzulassung schafft.
Ocugen-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Ocugen-Analyse vom 2. April liefert die Antwort:
Die neusten Ocugen-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Ocugen-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 2. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Ocugen: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
