Geopolitische Unruhen im Nahen Osten haben die globalen Energiemärkte in Aufruhr versetzt und die Ölpreise innerhalb weniger Tage kräftig steigen lassen. Während die großen Indizes unter der Unsicherheit leiden, markiert die Aktie von Occidental Petroleum neue Mehrjahreshochs. Doch ist diese Rallye nachhaltig oder lediglich eine kurzfristige Reaktion auf externe Schocks?
Ölpreis-Rally als Kurstreiber
Auslöser für die jüngste Dynamik waren Berichte über militärische Aktionen in der Golfregion Ende Februar. In der Folge kletterte der Preis für die Sorte Brent innerhalb von nur 72 Stunden um mehr als 13 Prozent und übersprang die Marke von 84 US-Dollar pro Barrel. Die Sorge vor Lieferunterbrechungen auf wichtigen Seewegen führte zu einer Flucht der Anleger in traditionelle Energiewerte.
Während der Dow Jones im Zuge der allgemeinen Marktunruhe zeitweise um über 1.000 Punkte nachgab, konnte sich der Energiesektor diesem Trend entziehen. Occidental Petroleum profitierte dabei überproportional und setzte sich an die Spitze einer Branchenbewegung, die auch Schwergewichte wie ExxonMobil erfasste. Marktbeobachter werten die aktuelle Stärke als Zeichen dafür, dass Investoren den Sektor derzeit als sicheren Hafen gegen geopolitische Risiken nutzen.
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Fundamentale Stärke und Insider-Käufe
Hinter dem Kursanstieg stehen jedoch nicht nur externe Faktoren, sondern auch eine verbesserte operative Verfassung des Unternehmens. Im vierten Quartal 2025 übertraf Occidental Petroleum die Erwartungen deutlich und lieferte einen Gewinn je Aktie von 0,31 US-Dollar ab, während Analysten lediglich mit 0,18 US-Dollar gerechnet hatten. Besonders das Midstream-Segment, das im Vorjahr noch Verluste schrieb, steuerte nun einen Vorsteuergewinn von 204 Millionen US-Dollar bei.
Dieses Vertrauen in die eigene Cashflow-Generierung untermauerte das Management zuletzt durch eine Anhebung der Quartalsdividende auf 0,26 US-Dollar. Auch die Führungsebene selbst scheint von der Entwicklung überzeugt zu sein: In den vergangenen Monaten wurden vermehrt Aktienkäufe durch Insider verzeichnet. Trotz der aktuellen Euphorie bleibt die Analystenzunft jedoch überwiegend vorsichtig und belässt den Konsens auf „Hold“.
Mit einem Plus von über 27 Prozent seit Jahresbeginn notiert das Papier nur knapp unter seinem jüngsten 52-Wochen-Hoch von 46,36 Euro. Entscheidend für den weiteren Kursverlauf wird nun sein, ob sich der Ölpreis dauerhaft über der Marke von 84 US-Dollar etablieren kann, um die gestiegenen Gewinnerwartungen für das laufende Geschäftsjahr zu stützen.
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