Analyst Ben Reitzes behielt die Kaufempfehlung jedoch bei. Im Sog des Ausverkaufs bei KI-Chip- und Rechenzentrumswerten verliert die Nvidia-Aktie heute 8,4%.
Sorgen um den Rechenzentrumsausbau
Reuters zählt Nvidia zu den Halbleiterschwergewichten, die den Branchenrückgang anführen. Nach den Demokraten-Wahlerfolgen bei den US-Zwischenwahlen befürchten Anleger dem Bericht zufolge Verzögerungen oder Beschränkungen beim Bau von Rechenzentren. Dies könnte die Nachfrage nach KI-Chips bremsen.
Auch AP stellt einen Zusammenhang zwischen den Verlusten bei KI-bezogenen Aktien und Sorgen über einen langsameren Rechenzentrumsausbau her. Der Bericht nennt dabei Finanzierungskosten sowie die Möglichkeit staatlich verordneter Baupausen nach den Wahlen. Nvidia gehört laut AP zu den betroffenen Aktien. Die Berichte beschreiben damit Befürchtungen der Anleger, keine bereits beschlossenen Einschränkungen für das Unternehmen.
Sicherheitsvorfall bei Brev
Eine weitere Nvidia-spezifische Nachricht betrifft die Cloud-Entwicklungsplattform Brev. Medienberichten vom 30. Oktober zufolge könnten bei einem Sicherheitsvorfall Kundeninformationen und SSH-Schlüssel offengelegt worden sein. Die Schlüssel dienen dem Zugang zu virtuellen Maschinen der Kunden.
Nvidia erklärte, betroffene Schlüssel ausgetauscht und keine Hinweise auf einen Missbrauch gefunden zu haben. Die gemeldeten unbefugten Aktivitäten erstreckten sich vom 4. bis 20. Oktober. Der mögliche Datenzugriff und der nach Unternehmensangaben nicht nachgewiesene Missbrauch sind dabei getrennte Aspekte des Vorfalls.
Nvidia hat für den 17. November 2026 eine Telefonkonferenz zu den Ergebnissen des dritten Quartals im Geschäftsjahr 2027 angesetzt. Das betreffende Quartal endete am 25. Oktober 2026.
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