Die Nervosität steigt. Am Mittwochabend nach Börsenschluss präsentiert Nvidia seine Quartalszahlen – und die Erwartungen sind gewaltig. Der KI-Chipriese macht mittlerweile rund 8 Prozent des gesamten S&P 500 aus. Was hier passiert, bewegt die Märkte weltweit.
Doch heute, am Dienstag, herrscht bereits Zurückhaltung. Die europäischen Börsen zeigten sich kaum verändert, der EuroStoxx 50 schloss minimal im Plus bei 6.116,60 Punkten. „Die Präsentation der Quartalszahlen von Nvidia am Mittwoch wirft bereits ihre Schatten voraus“, bemerkte Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank. „Die Messlatte hängt hoch, die Nervosität der Anleger ist groß.“
KI-Unsicherheit belastet die Stimmung
Die jüngsten Entwicklungen rund um Künstliche Intelligenz sorgen für Verunsicherung. Das San Francisco-Startup Anthropic kündigte zehn neue Einsatzmöglichkeiten für seine KI-Plugins an – unter anderem im Investmentbanking und Engineering. Besonders brisant: Das Claude Code-Tool kann eine Programmiersprache modernisieren, die auf IBM-Systemen läuft. Die IBM-Aktie stürzte daraufhin zeitweise um über 13 Prozent ab, der stärkste Tagesverlust seit Ende 2000. Später erholte sich das Papier und schloss 4,7 Prozent im Plus.
Die Botschaft dahinter: KI könnte bestehende Software-Lizenzmodelle unter Druck setzen. Wenn Unternehmen massiv Personal durch KI ersetzen, brauchen sie weniger Lizenzen von Microsoft und anderen Anbietern. Ken Mahoney, Chef von Mahoney Asset Management, bringt es auf den Punkt: „Die größte Sorge sind die Margen. Und Margen scheinen mit neuer und günstigerer Technologie etwas zu sein, das die Märkte wirklich beunruhigt.“
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Nvidia?
Investitionsblase oder solide Wachstumsstory?
Das schiere Ausmaß der Unternehmensausgaben für KI macht viele nervös. Allein Meta kündigte für 2026 Kapitalinvestitionen von 115 bis 135 Milliarden Dollar an – 2025 waren es bereits gut 72 Milliarden. Am Dienstag gab der Facebook-Konzern eine vertiefte Partnerschaft mit AMD bekannt: Über mehrere Jahre soll AMD KI-Chips und Technik für bis zu 6 Gigawatt Leistung liefern. Der Deal hat einen Wert im zweistelligen Milliardenbereich pro Gigawatt. Im Gegenzug könnte Meta bis zu 160 Millionen AMD-Aktien erhalten, was einer Beteiligung von 10 Prozent entspräche. Die AMD-Aktie sprang zeitweise um 7,5 Prozent auf 211,29 Dollar.
Doch während AMD von dieser Nachricht profitierte, gab die Nvidia-Aktie leicht um 0,4 Prozent auf 190,76 Dollar nach. Die Anleger fragen sich: Kann der Chipriese die enormen Erwartungen erfüllen? Oder stehen wir vor einer KI-Investitionsblase?
Die Antwort kommt morgen.
Nvidia-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Nvidia-Analyse vom 24. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Nvidia-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Nvidia-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 24. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Nvidia: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
