Wer im vergangenen Jahr auf fallende Kurse beim KI-Marktführer setzte, zahlte einen hohen Preis: Über 11 Milliarden Dollar verloren Leerverkäufer 2025 mit ihren Wetten gegen den Chip-Giganten. Nun gießen Analysten weiteres Öl ins Feuer der Bullen. Mit einem deutlich erhöhten Kursziel und der Einstufung als „Top-Favorit“ für 2026 stellt sich die Frage: Wie viel Luft nach oben hat die Aktie tatsächlich noch?
Mizuho erhöht Kursziel drastisch
Die Analysten von Mizuho Securities sorgten am Freitag für Aufsehen, als sie ihr Kursziel für Nvidia von 245 auf 275 US-Dollar anhoben. Dies impliziert ein Aufwärtspotenzial von rund 48 Prozent vom aktuellen Kursniveau. Gleichzeitig wurde der Titel zum „Top Data Center Pick“ für das Jahr 2026 gekürt.
Diese Zuversicht wird von den großen Adressen an der Wall Street geteilt. In der ersten Handelswoche des Jahres 2026 übertraf das Kaufvolumen institutioneller Investoren die Verkäufe um den Faktor zehn. Die Marktskepsis scheint teuer zu sein: Leerverkäufer verbuchten im Jahr 2025 akkumulierte Verluste von 11,53 Milliarden US-Dollar – die unprofitabelste Short-Position des gesamten Marktes. Lediglich Seaport Research hält mit einer „Verkaufen“-Einstufung aufgrund von Bewertungsbedenken dagegen, steht damit aber weitgehend isoliert da.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Nvidia?
Strategieanpassung und China-Fantasie
Abseits der Analystenstimmen untermauert Nvidia seine Ambitionen mit strukturellen Weichenstellungen. Die Bestätigung am Samstag, dass ein ehemaliger Google-Manager als erster Chief Marketing Officer (CMO) verpflichtet wurde, deutet auf einen strategischen Wandel hin. Das Unternehmen positioniert sich zunehmend als breiter Anbieter von KI-Infrastrukturdiensten, statt nur als reiner Hardware-Lieferant.
Technologisch liegt der Fokus auf der „Rubin“-KI-Plattform, die sich nun in voller Produktion befindet und in der zweiten Jahreshälfte 2026 auf den Markt kommen soll. Ein weiterer potenzieller Kurstreiber ist der chinesische Markt: Berichten zufolge könnte die H200-Chipserie noch im laufenden Quartal die Exportgenehmigung erhalten. Analysten beziffern diese Chance auf ein Umsatzvolumen von 50 Milliarden US-Dollar.
Für Anleger richtet sich der Blick nun auf die Umsetzung der Roadmap: Die erfolgreiche Markteinführung der Rubin-Plattform und die Entscheidung der Regulierungsbehörden bezüglich der China-Exporte dürften die Richtung für die kommenden Monate vorgeben.
Nvidia-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Nvidia-Analyse vom 11. Januar liefert die Antwort:
Die neusten Nvidia-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Nvidia-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 11. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Nvidia: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
