Nvidia beweist erneut, dass der KI-Boom noch lange nicht am Ende ist. Die jüngsten Quartalszahlen sprengten alle Erwartungen und zementieren die Vormachtstellung des Chip-Giganten. Doch CEO Jensen Huang ruht sich nicht auf Rekordumsätzen aus, sondern investiert Milliarden in neue Technologien und bereitet womöglich die Rückkehr auf den chinesischen Markt vor.
Wachstum ohne Grenzen
Die Geschwindigkeit, mit der Nvidia wächst, bleibt atemberaubend. Der Umsatz kletterte im vierten Quartal um 73 Prozent gegenüber dem Vorjahr und übertraf damit deutlich die Prognosen der Wall Street. Besonders eindrücklich ist der langfristige Vergleich: Seit dem Geschäftsjahr 2023 hat sich der Jahresumsatz des Konzerns verachtfacht und erreichte nun 215,9 Milliarden Dollar.
Treibende Kraft hinter dieser Entwicklung ist unangefochten das Rechenzentrums-Geschäft („Data Center“), das allein im abgelaufenen Quartal über 62 Milliarden Dollar in die Kassen spülte. Dabei gelingt es Nvidia, seine Profitabilität auf extrem hohem Niveau zu halten: Die Bruttomarge liegt stabil bei rund 75 Prozent, ein Beleg für die enorme Preissetzungsmacht des Unternehmens in einem Markt, in dem die Nachfrage das Angebot weiterhin übersteigt.
China und die Wette auf Licht
Ein potenzieller Katalysator, den viele Analysten derzeit noch vorsichtig bewerten, ist China. Nachdem US-Präsident Donald Trump grünes Licht für den Verkauf des H200-Chips gegeben hat, könnte sich dieser riesige Absatzmarkt wieder öffnen. In der aktuellen Umsatzprognose von 78 Milliarden Dollar für das laufende erste Quartal sind Einnahmen aus dem chinesischen Rechenzentrums-Geschäft noch gar nicht eingerechnet – hier besteht also Überraschungspotenzial.
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Gleichzeitig arbeitet Nvidia aktiv an der Lösung technischer Engpässe. Um den immensen Energiehunger künftiger KI-Systeme zu stillen, investiert der Konzern vier Milliarden Dollar in Partnerschaften mit den Photonik-Spezialisten Coherent und Lumentum. Das Ziel ist es, durch optische Technologien die Datenübertragung in Rechenzentren effizienter zu gestalten und so das Wachstum der KI-Infrastruktur langfristig abzusichern.
Ausblick auf die GTC
Technologisch richtet sich der Fokus nun auf die neue „Vera Rubin“-Plattform, die GPUs und CPUs effizienter verknüpfen soll. Nvidia erwartet, dass jeder große Cloud-Anbieter diese Architektur nutzen wird. Alle Augen richten sich daher auf die GTC-Entwicklerkonferenz, die am 16. März in San Jose beginnt und traditionell als Bühne für die wichtigsten Innovationen des Jahres dient.
Mit einem operativen Cashflow von über 36 Milliarden Dollar im Quartal und einem massiven Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 40 Milliarden Dollar im letzten Jahr strotzt Nvidia vor finanzieller Stärke. Die Kombination aus operativer Exzellenz und strategischen Weichenstellungen untermauert die Position der Aktie, die den Handel gestern bei 155,00 Euro beendete.
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