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Symbolbild, KI-generiert

Nvidia Aktie: Mega-Deal mit AWS

Amazon Web Services bestellt bis 2027 eine Million KI-Chips von Nvidia. Der Großauftrag garantiert dem Halbleiterkonzern langfristige Milliardenumsätze im Rechenzentrumsgeschäft.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • AWS ordert eine Million KI-Chips bis Ende 2027
  • Deal sichert Nvidia langfristige Milliardenumsätze
  • Neue Initiativen in Auto-, Telekom- und Raumfahrtsektor
  • Kurs notiert trotz starkem Fundament unter 200-Tage-Linie

Der Hunger nach Rechenleistung für Künstliche Intelligenz reißt nicht ab. Gestern wurde bekannt, dass Amazon Web Services (AWS) bis Ende 2027 rund eine Million KI-Chips von Nvidia abnehmen wird. Diese gewaltige Bestellung sichert dem Halbleiterkonzern auf Jahre hinaus verlässliche Milliardenumsätze im wichtigen Rechenzentrums-Geschäft.

Planungssicherheit für Jahre

Analysten werten die Vereinbarung als starkes Signal für die anhaltende Nachfrage der großen Cloud-Anbieter. Mit der Lieferung der Grafikprozessoren (GPUs) und der dazugehörigen Systeme baut AWS seine Kapazitäten für das Training komplexer KI-Modelle massiv aus. Für Nvidia bedeutet das vor allem eins: langfristige Sichtbarkeit der Einnahmen in einem hochdynamischen Marktumfeld.

Der Großauftrag folgt direkt auf die jüngsten Ankündigungen der hauseigenen GTC-Konferenz. Dort präsentierte der Konzern neben der neuen Vera-CPU für agentenbasierte KI auch die Speicherarchitektur BlueField-4 STX. Gleichzeitig treibt das Management die Diversifizierung der Anwendungsbereiche gezielt voran.

Zentrale neue Initiativen umfassen:
– Automobilsektor: Erweiterte Kooperation mit Hyundai und Kia für autonomes Fahren auf Basis der DRIVE Hyperion Plattform.
– Telekommunikation: Partnerschaft mit T-Mobile und Nokia für dezentrale Edge-KI-Netzwerke.
– Weltraum: „Space Computing“-Projekte zur Integration von KI-Rechnern in orbitale Rechenzentren.

Langfristige Billionen-Wette

CEO Jensen Huang untermauerte kürzlich die finanziellen Dimensionen dieser technologischen Expansion. Allein die KI-Produktlinien Blackwell und Rubin sollen zwischen 2025 und 2027 kumulierte Umsätze von einer Billion US-Dollar generieren. Bis 2030 erwartet die Führungsspitze sogar weltweite Infrastrukturausgaben von bis zu vier Billionen Dollar jährlich.

Trotz dieser fundamentalen Stärke legte der Kurs zuletzt eine Pause ein. Am Freitag gab das Papier um 2,62 Prozent auf 150,44 Euro nach. Damit rutschte der Titel leicht unter die viel beachtete 200-Tage-Linie von 153,81 Euro und notiert nun rund 16 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch.

Die dominierende Marktstellung bleibt dank der branchenweit standardisierten CUDA-Softwareplattform vorerst unangetastet. Die schrittweise Umsetzung des AWS-Auftrags und die Auslieferung der neuen Chip-Generationen bilden nun das konkrete Fundament für die anvisierten Rekordumsätze der kommenden zwei Jahre.

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