Startseite » Earnings » Nvidia Aktie: KI-Hunger kennt keine Grenzen
Symbolbild, KI-generiert

Nvidia Aktie: KI-Hunger kennt keine Grenzen

Nvidia sichert sich Milliarden-Deal mit IREN und erhält Kursziel von 250 Dollar. Analysten erwarten starke Quartalszahlen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Milliardenvertrag mit IREN abgeschlossen
  • Goldman Sachs hebt Kursziel auf 250 Dollar
  • KI-Nachfrage treibt Rechenzentrumsgeschäft
  • Kooperation mit Corning für Lieferketten

Der Appetit auf Rechenleistung wächst schneller als die Kapazitäten. Während Nvidia am 20. Mai die nächsten Quartalszahlen vorlegt, verdichtet sich das Bild: Die KI-Infrastruktur-Nachfrage zieht strukturell an — und das spiegelt sich in immer größeren Partnerschaftsabschlüssen wider.

IREN-Deal zeigt Nvidias Doppelrolle

Besonders bemerkenswert ist die neue Vereinbarung mit dem australischen Rechenzentrumsbetreiber IREN. Der Fünfjahresvertrag im Wert von 3,4 Milliarden Dollar sieht den Aufbau von bis zu 5 Gigawatt KI-Infrastruktur auf Basis von Nvidias DSX-Architektur vor. Gleichzeitig sichert sich Nvidia eine strategische Kaufoption auf bis zu 30 Millionen IREN-Aktien zu je 70 Dollar — ein Gesamtvolumen von bis zu 2,1 Milliarden Dollar.

Nvidia tritt hier nicht nur als Technologielieferant auf, sondern zunehmend als strategischer Investor. Die eigene Aktie legte nach der Bekanntgabe des Deals um 1,7 Prozent zu.

Goldman Sachs setzt Kursziel bei 250 Dollar

Kurz vor den Quartalszahlen haben die Analysten von Goldman Sachs ihre Kaufempfehlung bekräftigt und die Umsatz- sowie Gewinnprognosen im Schnitt um rund zwölf Prozent angehoben. Das Kursziel liegt bei 250 Dollar — das entspricht einem Aufwärtspotenzial von etwa 20 Prozent gegenüber dem aktuellen Kurs von knapp 208 Dollar.

Im Mittelpunkt der Analyse steht das Rechenzentrumsgeschäft. Goldman Sachs sieht die entscheidende Frage nicht darin, ob Nvidia die Erwartungen erfüllt, sondern wie deutlich die Rechenzentrum-Prognose übertroffen wird.

Wachstumssignale aus dem KI-Ökosystem

Zusätzlichen Rückenwind liefert das KI-Ökosystem insgesamt. Anthropic, einer der bedeutendsten Abnehmer von Rechenleistung, soll ein 80-faches Wachstum bei der Nutzung seiner Claude-Modelle verzeichnen. Solche Zuwachsraten treiben den Bedarf an Hochleistungschips direkt nach oben — Nvidias Kerngeschäft profitiert unmittelbar davon.

Parallel dazu hat Nvidia mit Corning eine milliardenschwere Kooperation im Bereich Glasfasertechnik vereinbart. Diese Zusammenarbeit zeigt, dass der Chiphersteller seine Lieferketten gezielt absichert, um den steigenden Auslieferungsdruck zu bewältigen.

Die Vorzeichen vor dem 20. Mai sind günstig. Der Markt erwartet starke Zahlen — die Frage ist lediglich, wie weit Nvidia die ohnehin hohen Prognosen übertreffen kann.

Anzeige

Stand heute, 12. Oktober: Nvidia – Kaufen, halten oder verkaufen?

Wer in Nvidia investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 12. Oktober gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.

Nvidia: Gratis-Analyse (PDF) öffnen …

Diskussion zu Nvidia

Redaktion Kapitalmarktexperten

Unter „Redaktion Kapitalmarktexperten“ erscheinen Beiträge, die mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz erstellt werden. Themenauswahl, Quellen und die redaktionellen Regeln verantwortet die Redaktion; verantwortlich im Sinne des § 18 Abs. 2 MStV ist Dr. Robert Sasse. Hinweise und Korrekturen: kapitalmarktexperten.de/korrekturen/