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Nvidia Aktie: Insider verkaufen, Huang träumt

Nvidia-CEO Jensen Huang erklärt die Ära der künstlichen Allgemeinen Intelligenz für erreicht, während Insider in großem Stil Aktien veräußern und der Kurs technische Warnsignale zeigt.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • CEO Jensen Huang verkündet Erreichen der AGI
  • Insider verkaufen Aktien im Wert von 218 Millionen Dollar
  • Chart zeigt Kopf-Schulter-Muster und Abwärtstrend
  • Hohe Bewertung lässt wenig Raum für Enttäuschungen

Jensen Huang erklärt, KI habe das Niveau von Artificial General Intelligence erreicht. Gleichzeitig trennen sich Nvidia-Insider in großem Stil von ihren Aktien. Beides zusammen zeichnet ein widersprüchliches Bild.

Technische Warnsignale häufen sich

Die Aktie notiert aktuell rund 15 Prozent unterhalb ihres 52-Wochen-Hochs und hat dabei die 200-Tage-Linie nach unten durchbrochen. Technische Analysten sehen im Chart ein sogenanntes Kopf-Schulter-Muster — eine Formation, die häufig weiteren Abgabedruck ankündigt. Die nächste relevante Unterstützungszone liegt bei rund 170 Dollar; fällt auch die Fibonacci-Marke bei 164 Dollar, rückt die 150-Dollar-Schwelle in den Blick.

Erschwerend kommt hinzu, dass auch Nasdaq und S&P 500 zuletzt ihre jeweiligen 200-Tage-Durchschnitte unterschritten haben — der Gegenwind kommt also nicht nur aus dem Einzelwert.

Insider-Verkäufe in dreistelliger Millionenhöhe

Auffällig ist das Verkaufsverhalten auf Unternehmensebene. In den vergangenen 90 Tagen haben Nvidia-Insider insgesamt rund 1,2 Millionen Aktien im Wert von etwa 218,5 Millionen Dollar veräußert. CFO Colette Kress allein stieß am 20. März gut 62.000 Aktien für rund 11 Millionen Dollar ab — zusätzlich zu weiteren 76.500 Aktien, die sie zwei Tage zuvor zur Steuerdeckung im Rahmen ihrer Aktienvergütung abgab. EVP Ajay Puri verkaufte rund 300.000 Aktien für etwa 54,7 Millionen Dollar.

Solche Transaktionen sind bei großen Tech-Konzernen nicht ungewöhnlich, das Volumen im aktuellen Dreimonatszeitraum ist jedoch bemerkenswert.

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AGI-Aussage trifft auf Bewertungsskepsis

Auf einem Podcast am 23. März erklärte CEO Jensen Huang: „Ich glaube, wir haben AGI erreicht.“ Er definierte Artificial General Intelligence dabei als die Fähigkeit von KI-Systemen, ein milliardenschweres Unternehmen aufzubauen — etwa eine virale App mit Milliarden Nutzern. Gleichzeitig räumte er ein, dass die Wahrscheinlichkeit, KI könnte ein Unternehmen wie Nvidia selbst erschaffen, bei „null Prozent“ liege.

Das vierte Quartal lieferte mit einem Umsatz von 68,1 Milliarden Dollar — ein Plus von 73 Prozent gegenüber dem Vorjahr — und einem EPS von 1,62 Dollar starke Zahlen. Das Auftragsvolumen für die Blackwell- und Rubin-Systeme soll eine Billion Dollar übersteigen. Dennoch handelt die Aktie beim rund 16-fachen der erwarteten Gewinne und einem Kurs-Umsatz-Verhältnis von über 20 — Bewertungsniveaus, die wenig Spielraum für Enttäuschungen lassen.

Hinzu kommt struktureller Druck: Großkunden wie Amazon und Meta investieren gezielt in eigene KI-Chips, was Nvidias Marktanteile mittelfristig belasten könnte. Auf der KubeCon Europe in Amsterdam präsentierte Nvidia am selben Tag eine Gegenstrategie: Der DRA-GPU-Treiber wird der Open-Source-Community unter dem Dach der Cloud Native Computing Foundation übergeben — ein Schritt, der Nvidias Infrastruktur tiefer in Kubernetes-basierte KI-Workloads verankern soll.

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