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Nvidia Aktie: Foxconn steigert Umsatz um 40 Prozent

Foxconn übertrifft Erwartungen mit 40 Prozent Umsatzplus. Nvidia startet neues Cloud-Modell und erschließt weitere KI-Märkte.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Foxconn Umsatz steigt um 40 Prozent
  • Neues Nvidia Cloud-Ertragsmodell gestartet
  • KI-Workstations für den Schreibtisch
  • Stromspar-Tests mit Oracle erfolgreich

Der taiwanische Auftragsfertiger Foxconn meldet für das abgelaufene Quartal ein massives Umsatzplus. Der wichtigste Fertiger für Nvidias KI-Server übertrifft die Erwartungen der Analysten deutlich. Die Zahlen liefern einen handfesten Beweis. Der Ausbau der globalen Infrastruktur für Künstliche Intelligenz läuft auf Hochtouren.

Das Fundament des KI-Booms

Foxconn steigerte die Erlöse im zweiten Quartal um 40 Prozent auf rund 79 Milliarden US-Dollar. Die treibende Kraft dahinter ist die florierende Cloud- und Netzwerksparte. Dieser Bereich baut die begehrten Server-Racks für Nvidia zusammen. Mittlerweile entfallen vierzig Prozent der Spartenerlöse rein auf KI-Server. Foxconn beherrscht etwa den gleichen Anteil des globalen Marktes.

Nvidias neues Ertragsmodell

Nvidia ruht sich auf dem reinen Hardware-Verkauf nicht aus. Anfang Juli startete der Konzern ein neues Ertragsmodell für die Cloud. Das Ziel: Start-ups und regionale Anbieter sollen leichter Zugang zu teurer Infrastruktur erhalten. Nvidia liefert die Chips auf Kredit. Im Gegenzug kassiert der Konzern einen Anteil der künftigen Einnahmen.

Erste Partner nutzen das Angebot bereits. Sharon AI plant den Einsatz von 40.000 neuen Grafikprozessoren. Das indonesische Unternehmen Firmus baut sogar einen Campus für maximal 170.000 GPUs.

Von lokalen Netzen bis in den Weltraum

Parallel weitet Nvidia seine technologische Dominanz auf neue Felder aus. Für professionelle Anwender bietet das Unternehmen nun leistungsstarke Workstations an. Diese Systeme verarbeiten gigantische KI-Modelle direkt lokal am Schreibtisch.

Ein weiteres Problem löst der Konzern beim Stromverbrauch. Jüngste Tests mit Oracle zeigen massive Fortschritte. GPU-Cluster können ihren Strombedarf bei einer Netzüberlastung innerhalb von 30 Sekunden um über ein Drittel senken. Das entlastet die nationalen Stromnetze erheblich.

Sogar den Orbit nimmt Nvidia ins Visier. Das Entwickler-Projekt „Space-1“ plant ein Rechenzentrum im Weltraum. Die Software muss dort extreme Temperaturen und kosmische Strahlung bewältigen.

An der Börse notiert die Nvidia-Aktie nach einem leichten Tagesplus am Freitag bei 171,98 Euro. Damit bewegt sich das Papier rund 15 Prozent unter dem Allzeithoch vom Mai. Die Jahresperformance liegt bei einem soliden Plus von knapp sieben Prozent. Der Ausblick auf das laufende dritte Quartal stützt die Kursbasis. Foxconn rechnet fest mit einem weiter wachsenden Geschäftsvolumen. Solange der wichtigste Zulieferer derart starke Auslieferungen plant, bleibt Nvidias operatives Fundament fest gegossen.

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