Jensen Huang betritt heute die Bühne des SAP Center in San Jose — und die KI-Welt schaut zu. Die GTC 2026 ist Nvidias wichtigstes Schaufenster des Jahres, und das Unternehmen kommt mit Rückenwind: Rekordeinnahmen, eine dominierende Marktstellung und eine Chip-Roadmap, die weit über das aktuelle Blackwell-System hinausreicht.
Rekordgeschäft als Fundament
Das abgelaufene Geschäftsjahr 2026 lieferte beeindruckende Zahlen. Der Gesamtumsatz kletterte auf 215,9 Milliarden US-Dollar — ein Plus von 65 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Allein im vierten Quartal erzielte das Unternehmen 68,1 Milliarden Dollar Umsatz, davon entfielen 62,3 Milliarden auf das Rechenzentrumsgeschäft. Dieses Segment macht mittlerweile 91 Prozent des Gesamtumsatzes aus.
Besonders auffällig: Der KI-Netzwerkbereich wuchs im vierten Quartal um 263 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Sovereign AI — also staatlich finanzierte KI-Infrastruktur — hat sich mehr als verdreifacht und überstieg im Geschäftsjahr 2026 die Marke von 30 Milliarden Dollar. Treiber waren vor allem Kanada, Frankreich, die Niederlande, Singapur und Großbritannien.
Was Anleger von Jensen Huang erwarten
Im Mittelpunkt der Konferenz steht die nächste Chip-Generation. Nvidia hat bereits erste Muster der Vera-Rubin-Architektur ausgeliefert, die Produktionslieferungen sollen in der zweiten Jahreshälfte 2026 beginnen. Da Vera Rubin bereits in der Vollproduktion ist, rechnen Beobachter damit, dass Huang heute einen tieferen Einblick in Feynman gibt — die übernächste Architektur, die auf der GTC 2025 erstmals erwähnt wurde.
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Zudem wird erwartet, dass Nvidia seine Zusammenarbeit mit Groq konkretisiert. Eine mögliche Kombination aus Groqs LPU-Einheiten und Vera-Rubin-Systemen könnte Nvidia neue Möglichkeiten im Bereich dezentraler Inferenz eröffnen. CEO Huang hat außerdem prognostiziert, dass die Rechenzentrumsausgaben bis 2030 auf das Drei- bis Vierfache des heutigen Niveaus steigen könnten — getrieben von agentischer KI und physischer KI.
Analysten bleiben optimistisch
Die Stimmung unter Analysten ist klar: Von 58 bei S&P Global erfassten Experten stuften diesen Monat alle bis auf zwei die Aktie als „Kaufen“ oder „Starkes Kaufen“ ein. Cantor Fitzgerald nannte am 12. März ein Kursziel von 300 Dollar, Barclays bekräftigte am 11. März ein Ziel von 275 Dollar.
Die Aktie notiert aktuell bei rund 160 Euro und damit deutlich unter dem 52-Wochen-Hoch vom November 2025. Hintergrund sind anhaltende Fragen zur Nachhaltigkeit der KI-Investitionszyklen und zur Wettbewerbssituation. Für einen weiteren Kursschub dürfte entscheidend sein, ob Huang heute Hinweise auf organische Nachfrage außerhalb der großen Hyperscaler liefert — also Signale, dass die Nachfrage breiter aufgestellt ist als bislang angenommen.
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