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Nvidia Aktie: Ausverkauft bis 2028!

TSMC meldet Rekordgewinn und ausgebuchte Produktion bis 2028, was die anhaltende starke Nachfrage nach Nvidias KI-Chips unterstreicht. Der Halbleiterriese selbst prognostiziert weiteres Umsatzwachstum.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • TSMC mit Rekordgewinn und ausgebuchten Kapazitäten
  • KI-Segment macht 61 Prozent der TSMC-Erlöse aus
  • Nvidia prognostiziert Umsatz von 78 Milliarden Dollar
  • Aktie notiert nach elf Gewinntagen bei 200 Dollar

58 Prozent Gewinnsprung und eine bis 2028 restlos ausgebuchte Produktion. Die jüngsten Zahlen des Chip-Fertigers TSMC senden ein unmissverständliches Signal. Für den Hauptkunden Nvidia bedeutet das: Der KI-Boom beschleunigt sich weiter, anstatt abzuflachen.

Rekordgewinn beim Hoflieferanten

Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) übertraf zum Jahresauftakt sämtliche Erwartungen. Der Umsatz kletterte auf umgerechnet rund 35 Milliarden US-Dollar. Parallel dazu markierte der Nettogewinn das vierte Rekordquartal in Folge.

Das High-Performance-Computing-Segment rund um Künstliche Intelligenz macht mittlerweile 61 Prozent der Erlöse aus. Analysten werten diese Entwicklung als direkten Indikator für Nvidias eigene Lieferkette. Die Nachfrage nach hochmodernen Prozessoren sprengt aktuell die Produktionskapazitäten.

Laut William Li von Counterpoint Research operiert die Branche an der absoluten Belastungsgrenze. Der Analyst rechnet damit, dass Ressourcenknappheit das Jahr 2026 dominieren wird. Halbleiterunternehmen bekommen ihre Produkte kaum noch in die Regale.

Dieser Engpass manifestiert sich deutlich in den Auftragsbüchern. TSMCs fortschrittlichste Fertigungslinien sind bis ins Jahr 2028 vollständig reserviert. Für das laufende Gesamtjahr prognostiziert der Auftragsfertiger ein kräftiges Umsatzwachstum von mehr als 30 Prozent.

Im zweiten Quartal peilt das Management Erlöse von rund 40 Milliarden Dollar an. Das entspricht einem sequenziellen Anstieg von zehn Prozent.

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Milliarden-Offensive im Software-Ökosystem

Nvidia profitiert massiv von diesem Umfeld. Nach der Einführung der Blackwell-Architektur bereitet der Konzern bereits die nächste Chip-Generation vor. Das vergangene Quartal lieferte mit 68 Milliarden Dollar Umsatz einen neuen Bestwert. Für das laufende Jahresviertel stellt das Management sogar Erlöse von 78 Milliarden Dollar in Aussicht.

Abseits der Hardware baut der KI-Gigant seine Infrastruktur aus. Auf einer aktuellen Fachkonferenz im Silicon Valley verkündete der Softwareentwickler Cadence eine erweiterte Partnerschaft mit Nvidia. Gemeinsam integrieren sie physikalische Simulations-Engines mit Nvidias KI-Modellen.

Frühe Tests des neuen „ChipStack AI Super Agent“ zeigten bei ersten Kunden eine Verzehnfachung der Produktivität im Chipdesign. Nvidia integriert diese Software nun direkt in die eigenen Entwicklungsabläufe.

An der Börse honorieren Investoren diese operative Stärke. Die Nvidia-Aktie verzeichnete kürzlich eine Serie von elf Gewinntagen in Folge — ein Novum in der langjährigen Börsenhistorie des Unternehmens. Der Kurs pendelte sich zuletzt knapp unter der Marke von 200 Dollar ein.

Die anstehende Berichtssaison liefert nun den nächsten harten Datenpunkt. Wandelt Nvidia die ausgebuchten TSMC-Kapazitäten wie erwartet in beschleunigtes Umsatzwachstum um, findet das aktuelle Kursniveau seine fundamentale Rechtfertigung.

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Diskussion zu Nvidia

Eduard Altmann

Eduard Altmann ist Finanzexperte mit über 25 Jahren Erfahrung an den globalen Finanzmärkten. Als Analyst und Autor beim VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft spezialisiert er sich auf Aktienmärkte, Gold, Silber, Rohstoffe und den Euro.

Altmann ist überzeugter Verfechter des Value-Investing und identifiziert unterbewertete Unternehmen mit hohem Wachstumspotenzial. Sein Börsendienst "Megatrend-Depot" vermittelt praxisnahe Strategien erfolgreicher Value-Investoren. Mit seinem Motto "Manage dein Vermögen selbst" inspiriert er Anleger zur eigenverantwortlichen Vermögensverwaltung.

Seine Analysen basieren auf der fortschrittlichen Gann-Strategie, die präzise Vorhersagen für Rohstoffmärkte ermöglicht. Diese technische Analysemethode kombiniert historische Daten mit Zyklusanalysen und macht seine Marktprognosen besonders treffsicher.

Durch zahlreiche Publikationen und verständliche Erklärungen komplexer Finanzthemen unterstützt Altmann sowohl Einsteiger als auch erfahrene Investoren bei fundierten Anlageentscheidungen. Seine Arbeit verbindet theoretische Expertise mit praktischen Empfehlungen für den strategischen Vermögensaufbau.