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Nvidia Aktie: 5,42-Prozent-Rutsch auf 178,08 Euro

Nvidia präsentiert Robotik-Pläne auf der CVPR, während die Aktie den 50-Tage-Durchschnitt testet und US-Inflationsdaten anstehen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Fokus auf Robotik und autonomes Fahren
  • Aktie fällt auf wichtige charttechnische Marke
  • US-Inflationsdaten als nächster Kurstreiber
  • Neue Segmentierung für Edge Computing

Nvidia startet mit einem neuen Fokus in die Handelswoche. Abseits der bekannten Rechenzentren rückt physische Künstliche Intelligenz in den Mittelpunkt. Die CVPR-Konferenz in Denver endet am Sonntag. Sie lenkt den Blick der Investoren auf Robotik und autonomes Fahren.

Mehr als nur Sprachmodelle

Nvidia will seine Dominanz ausbauen. Auf der Fachkonferenz präsentiert der Konzern 59 wissenschaftliche Arbeiten. Hinzu kommen 42 veröffentlichte Software-Codes. Der Fokus am Abschlusstag liegt auf dem autonomen Fahren. Ein eigener Workshop beleuchtet die kommerzielle Umsetzung.

Das Ziel: Nvidia positioniert sich für die nächste KI-Welle. Physische KI und Robotik sollen neue Märkte erschließen. Das passt zur neuen Berichtsstruktur des Unternehmens. Neben dem klassischen Rechenzentrum weist Nvidia nun auch das Segment „Edge Computing“ separat aus. Dazu zählen PCs, Roboter und Fahrzeuge.

Rückschlag vor dem Wochenende

An der Börse dominiert aktuell jedoch Vorsicht. Am Freitag rutschte die Nvidia-Aktie um 5,42 Prozent ab. Der Schlusskurs lag bei 178,08 Euro. Damit schmolz das Plus seit Jahresbeginn auf gut zehn Prozent.

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Die Folge: Die Aktie nähert sich einer wichtigen charttechnischen Marke. Der Kurs notiert nur noch gut zwei Prozent über dem 50-Tage-Durchschnitt von 174,40 Euro. Fällt diese Unterstützung, droht weiterer Abgabedruck. Der RSI-Indikator liegt bei 45,3 und signalisiert eine neutrale Marktlage.

US-Inflationsdaten bestimmen die Richtung

In der neuen Woche trifft die Technologie-Fantasie auf harte Makroökonomie. Am 10. Juni veröffentlichen die US-Behörden die Verbraucherpreise für den Mai. Einen Tag später folgen die Erzeugerpreise.

Diese Daten sind entscheidend für hoch bewertete Technologieaktien. Sie liefern die Vorlage für die US-Notenbank Fed. Deren nächster Zinsentscheid steht am 17. Juni an. Hält die Unterstützung bei 174,40 Euro nicht, dürfte die hohe Volatilität von über 43 Prozent den Kursverlauf in den kommenden Tagen stark prägen.

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