NRG Energy investiert über 600 Millionen US-Dollar in neue Kraftwerkskapazitäten in Texas. Während das Unternehmen seine Marktposition im US-Süden konsequent ausbaut, blicken Anleger gespannt auf die Quartalszahlen in der nächsten Woche. Kann der Versorger nachhaltig von der rasant steigenden Stromnachfrage durch KI-Rechenzentren profitieren?
- Investition: 617 Mio. USD für ein neues 455-MW-Gaskraftwerk.
- Termin: Q4-Zahlen am 24. Februar (vorbörslich).
- Prognose: Analysten erwarten 1,19 USD Gewinn je Aktie.
- Aktionärsrendite: 3 Mrd. USD schweres Aktienrückkaufprogramm beschlossen.
Ausbau der Infrastruktur in Texas
Gestern wurden Details zum neuesten Infrastrukturprojekt bekannt. Im Harris County, Texas, plant das Unternehmen den Bau eines neuen Erdgaskraftwerks am Standort Greens Bayou. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf rund 617 Millionen US-Dollar.
Die Anlage ist auf eine Kapazität von 455 Megawatt ausgelegt und soll ab 2028 das ERCOT-Stromnetz unterstützen. Das Vorhaben wird durch das staatliche JETI-Programm („Texas Jobs, Energy, Technology, and Innovation“) gefördert. Dies folgt auf eine bereits Ende 2025 initiierte Darlehensvereinbarung mit der Public Utility Commission of Texas, um die Netzstabilität in der Region zu erhöhen.
Quartalszahlen im Fokus
Abseits der operativen Expansion richten sich die Blicke auf die kurzfristige Finanzentwicklung. NRG Energy wird am Dienstag, den 24. Februar, vor US-Börsenbeginn die Ergebnisse für das vierte Quartal 2025 vorlegen.
Marktdaten zufolge erwarten Analysten im Schnitt einen Gewinn je Aktie (EPS) von 1,19 US-Dollar. Die Umsatzerwartungen liegen bei etwa 6,68 Milliarden US-Dollar. Die Aktie zeigte sich zuletzt robust und beendete den gestrigen Handelstag bei 173,45 US-Dollar.
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KI-Nachfrage treibt den Sektor
Das Marktumfeld für Energieversorger bleibt Anfang 2026 positiv. Der Sektor profitierte zuletzt von der massiv steigenden Stromnachfrage, die primär durch neue Rechenzentren und Anwendungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz getrieben wird.
Vor diesem Hintergrund hat NRG Energy seine Kapitalallokation angepasst. Der Vorstand genehmigte ein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 3,0 Milliarden US-Dollar. Zudem wurde die Quartalsdividende auf 0,475 US-Dollar je Aktie angehoben (1,90 US-Dollar auf Jahressicht), die am gestrigen Dienstag zur Auszahlung kam.
Die kommenden Quartalszahlen am 24. Februar werden zeigen, ob NRG die Markterwartungen beim Gewinn je Aktie von 1,19 US-Dollar erfüllen oder gar übertreffen kann. Für die langfristige Wachstumsstory bleibt entscheidend, ob die geplanten Kraftwerkskapazitäten termingerecht realisiert werden, um die hohe Nachfrage im texanischen Markt zu bedienen.
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