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Novo Nordisk: Und plötzlich ist da auch mal eine Verkaufsempfehlung

In dem ganzen Hype rund um die vom dänischen Pharmariesen Novo Nordisk seit Juli auch in Deutschland angebotene Abnehmspritze Wegovy schien es nur noch positive Stimmen über die zukünftige Entwicklung der Aktien zu geben. Nicht zuletzt nochmal unterstützt von den gestern vom Konzern vorgelegten Quartalszahlen und der weiter angehobenen Gesamtjahresprognose. So sieht die Website MarketScreener aktuell (Stand: 11.08.2023)  insgesamt 15 Einstufungen mit “Kaufen” bzw. “Aufstocken” vs. lediglich 4 Einstufungen mit “Verkaufen” bzw. “Reduzieren”.

Für 2023 rechnet Novo Nordisk nun mit einem Umsatzwachstum zwischen 27 und 33 Prozent, gegenüber der vorherigen Schätzung von 24 bis 30 Prozent. Der Betriebsgewinn wird voraussichtlich um 31 bis 37 Prozent steigen, gegenüber der vorherigen Prognose von 28 bis 34 Prozent.

Im gerade abgelaufenen Quartal steigerte Novo Nordisk den Umsatz kräftig um 32 Prozent auf 54,3 Millionen Dänische Kronen (DKK), der Nettogewinn stieg sogar um 45 Prozent auf 19,43 DKK.

UBS bestätigt Verkaufsempfehlung

Wer danach die Analysteneinschätzungen in Reaktion auf die Zahlen verfolgt hat, der konnte schnell den Eindruck gewinnen, die Analysten übertreffen sich mit ihren Kursprognosen und versehen die Papiere unisono mit einer Kaufempfehlung.

Das dem nicht so ist, beweist aber heute beispielsweise die Schweizer Großbank UBS. Denn deren Analyst Michael Leuchten stellt fest, dass:

Umsatz und Ergebnis des dänischen Pharmakonzerns und Insulinspezialisten  unter den Markterwartungen ausgefallen seien.

Und außerdem liegt die neue Prognose trotz der Anhebung immer noch:

in der Mitte der Spanne um bis zu drei Prozent unter dem Marktkonsens.

Und deshalb bleibt der Analyst auch konsequent bei seiner Einstufung für Novo Nordisk auf “Sell” und belässt sein Kursziel bei 720 DKK.

Aktien von Novo Nordisk geben an der Börse in Kopenhagen heute zum Wochenausklang 1,4 Prozent auf 1.231 DKK nach. Bis zum Kursziel der UBS errechnet sich damit ein (theoretisches) Abwärtspotenzial von immerhin gut 40 Prozent.

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