Novo Nordisk legt morgen Quartalszahlen vor, und kurz davor liefert der Konzern frische Details zu seinem Aktienrückkauf. Die Daten zeigen, wie weit das laufende Programm bereits gediehen ist.
Rückkaufprogramm nähert sich dem Limit
Der dänische Pharmakonzern kauft im Rahmen eines auf zwölf Monate angelegten Programms eigene B-Aktien zurück. Das Gesamtvolumen liegt bei bis zu 15 Milliarden Dänischen Kronen, Start war am 4. Februar 2026. Seit dem 2. November sind davon bereits rund 11,56 Milliarden Kronen umgesetzt.
Dafür erwarb Novo Nordisk insgesamt gut 41,7 Millionen B-Aktien zu einem Durchschnittskurs von 277,23 Kronen. Die Transaktionen der vergangenen Woche meldet das Unternehmen turnusgemäß, die Einzelheiten stehen auf der Konzernwebsite.
Ein Teil des Programms läuft als eigene Tranche, die am 6. Mai 2026 begann. Sie umfasst bis zu 11,2 Milliarden Kronen und endet spätestens am 1. Februar 2027. Die Rückkäufe erfolgen nach den europäischen Safe-Harbour-Regeln für Marktmanipulation.
Eigene Aktien bei 1,2 Prozent
Aktuell hält Novo Nordisk rund 55,75 Millionen B-Aktien als eigene Anteile. Das entspricht 1,2 Prozent des Grundkapitals, das sich auf 4,465 Milliarden Aktien beläuft, eigene Anteile eingerechnet.
Die Größenordnung zeigt: Der Konzern hat den Großteil des geplanten Volumens bereits abgearbeitet. Bis zur Marke von 15 Milliarden Kronen bleiben noch gut drei Milliarden.
Bilanzmittwoch voraus
Am Mittwoch rückt das operative Geschäft in den Vordergrund. Novo Nordisk gewährt dann Einblick in das Abnehmgeschäft und teilt sich den Terminkalender mit Schwergewichten wie BMW, Continental und Qualcomm. Die Zahlen dürften zeigen, wie sich die Wegovy-Produkte im laufenden Quartal geschlagen haben.
Das Rückkaufprogramm läuft nach aktuellem Stand bis in den Februar 2027 weiter. Die nächste Wochenmeldung zu den Transaktionen dürfte am 10. November folgen.
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