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Symbolbild, KI-generiert

Novo Nordisk Aktie: Hacker fordern 25 Millionen

Nach einem Cyberangriff auf Novo Nordisk fordern Erpresser 25 Millionen Dollar. Der Aktienkurs zeigt sich trotz des Risikos für Forschungsdaten stabil.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Lösegeldforderung von 25 Millionen Dollar
  • Aktie notiert stabil bei 41,80 Euro
  • Neues Forschungsnetzwerk zu Adipositas gestartet
  • Aktienrückkäufe im Wert von 5,6 Milliarden Kronen

Ein IT-Sicherheitsvorfall bei Novo Nordisk eskaliert. Hacker fordern 25 Millionen US-Dollar vom dänischen Pharmakonzern. Sie behaupten, bei einem kürzlichen Angriff tief in die Systeme eingedrungen zu sein. Die Folge: ein neues Risiko für das Unternehmen.

Datenklau und Kursreaktion

Bereits am 11. Juni meldete das Management einen ersten Vorfall. Jetzt zeigt sich das mögliche Ausmaß der Attacke. In der Pharmabranche sind Forschungsdaten und Patienteninformationen das wichtigste Kapital. An der Börse reagieren Investoren bisher gelassen. Die Aktie notiert aktuell bei 41,80 Euro. Auf Wochensicht steht sogar ein Plus von zehn Prozent auf der Anzeigetafel.

Forschung und Aktienrückkäufe

Langfristig sieht das Chartbild schwächer aus. Auf Jahressicht verlor das Papier rund 31 Prozent an Wert. Das Management treibt das operative Geschäft derweil weiter voran. Die konzerneigene Stiftung startete diese Woche ein neues europäisches Forschungsnetzwerk. Diese Initiative bündelt künftig Studien zu Fettleibigkeit und Diabetes.

Parallel dazu stützt Novo Nordisk den Kurs mit eigenen Mitteln. Das Aktienrückkaufprogramm läuft auf Hochtouren. Seit Februar kaufte der Konzern Papiere für knapp 5,6 Milliarden Dänische Kronen zurück. Das entspricht grob einem Drittel des geplanten Gesamtvolumens. Bis zu 15 Milliarden Kronen will das Management über zwölf Monate investieren.

Die kommenden Tage erzwingen eine Entscheidung im Umgang mit den Hackern. Das Unternehmen muss auf die millionenschwere Lösegeldforderung reagieren. Ein bestätigter Abfluss von sensiblen Forschungsdaten würde laufende Studien belasten. Bis zur offiziellen Klärung des Vorfalls bleibt das Risiko eines plötzlichen Kursrücksetzers bestehen.

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Redaktion Kapitalmarktexperten

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