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Symbolbild, KI-generiert

Novo Nordisk Aktie: 7,16 Milliarden Kronen Rückkäufe

Novo Nordisk treibt Aktienrückkäufe voran, während die orale Wegovy-Pille neue Patientengruppen erschließt. Zudem geht der Konzern juristisch gegen Eli Lilly vor.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Aktienrückkauf erreicht 7,16 Milliarden Kronen
  • Orale Wegovy-Pille mit über 3 Millionen Rezepten
  • Klage gegen Eli Lilly wegen Werbung eingereicht
  • Aktie erholt sich vor Halbjahreszahlen

Novo Nordisk legt am Montag zu. Der dänische Pharmakonzern liefert gleich drei positive Nachrichten auf einmal: ein Aktienrückkauf im Milliardenbereich läuft nach Plan, die orale Wegovy-Pille erobert neue Patientengruppen, und der Konzern geht juristisch gegen Konkurrent Eli Lilly vor.

Aktienrückkauf knackt 7-Milliarden-Marke

Novo Nordisk kaufte zwischen dem 20. und 24. Juli 2026 rund 960.000 eigene B-Aktien zurück. Das teilte der Konzern in einer offiziellen Mitteilung am 27. Juli mit. Die Käufe sind Teil eines Rückkaufprogramms über 15 Milliarden dänische Kronen, das im Februar 2026 startete.

Seit Programmbeginn hat Novo Nordisk damit knapp 26 Millionen B-Aktien zurückgekauft. Der Gesamtwert dieser Transaktionen liegt bei rund 7,16 Milliarden Kronen, bei einem Durchschnittspreis von 276,33 Kronen pro Aktie. Der Konzern hält aktuell eigene Aktien im Wert von einem Prozent des gesamten Grundkapitals als Treasury Stock. Das Programm läuft noch bis Februar 2027.

Orale Wegovy-Pille zieht neue Patienten an

Parallel zum Rückkauf wächst das Interesse an der oralen Wegovy-Pille. Seit dem Marktstart in den USA am 5. Januar 2026 wurden mehr als 3 Millionen Rezepte ausgestellt. Bemerkenswert: Über 80 Prozent dieser Verschreibungen stammen von Patienten, die zuvor noch keine GLP-1-Therapie genutzt haben.

Das Medikament erschließt also offenbar neue Kundengruppen, statt bestehende Produkte wie Ozempic oder das injizierbare Wegovy zu kannibalisieren. Die Europäische Kommission genehmigte die Pille am 15. Juli 2026. Der Weg für einen breiteren internationalen Rollout in der zweiten Jahreshälfte ist damit frei.

Klage gegen Eli Lilly

Die positive Dynamik bei Rückkäufen und Produktabsatz fällt in eine Phase wachsender juristischer Spannungen. Am 21. Juli 2026 reichte Novo Nordisk vor einem Bundesgericht in New Jersey Klage gegen Eli Lilly ein. Der Vorwurf: Lillys TV-Werbung für Zepbound und Mounjaro vergleiche die eigenen Produkte irreführend mit veralteten, niedriger dosierten Wegovy-Versionen.

Novo Nordisk argumentiert, die Kampagnen ließen die hochdosierte 7,2-mg-Version Wegovy HD komplett außen vor. Diese Version erhielt bereits im März 2026 die FDA-Zulassung. Eine Anhörung zu einer möglichen einstweiligen Verfügung gegen die Lilly-Werbung ist für den 17. August 2026 angesetzt.

Kurs erholt sich, Blick richtet sich auf Halbjahreszahlen

Die Aktie notiert aktuell bei 43,49 Euro, ein Plus von 1,51 Prozent im Tagesverlauf. Vom 52-Wochen-Tief aus März 2026 hat sich der Kurs bereits um fast 44 Prozent erholt, bleibt aber rund 27 Prozent unter dem Rekordhoch vom Juli 2025. Der RSI von 57,8 signalisiert eine neutrale bis leicht positive Kursdynamik.

Am 5. August 2026 legt Novo Nordisk die Zahlen für das erste Halbjahr vor. Anleger erwarten dabei aktualisierte Prognosen zum Wegovy-Rollout sowie Neuigkeiten zur klinischen Entwicklung von CagriSema, dem kombinierten Amylin- und GLP-1-Wirkstoff des Konzerns.

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