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Novo Nordisk Aktie: 15 Milliarden Kronen bis Februar 2027

Novo Nordisk kauft eigene Aktien im Milliardenwert zurück, doch der Kurs bleibt schwach. Analysten sehen Risiken durch enttäuschende Studiendaten.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Rückkaufprogramm über 15 Milliarden Kronen
  • Kurs liegt 47 Prozent unter Höchststand
  • Analysten senken Prognosen für CagriSema
  • Neue Studien für Nachfolger von Wegovy

Novo Nordisk kauft massiv eigene Papiere zurück. Das Management stützt den Kurs mit einem milliardenschweren Programm. An der Börse verpufft diese Maßnahme bisher. Die Aktie notiert rund 47 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch. Analysten bleiben skeptisch.

Rückkaufprogramm stützt den Kurs

Das dänische Unternehmen zieht konsequent Aktien aus dem Markt. Das aktuelle Rückkaufprogramm umfasst ein Volumen von bis zu 15 Milliarden dänischen Kronen. Es läuft noch bis Februar 2027.

Bis Anfang Juni sammelte Novo Nordisk bereits 18,76 Millionen B-Aktien ein. Der durchschnittliche Kaufpreis lag bei rund 264 Kronen. Die eigenen Bestände machen nun fast ein Prozent des Grundkapitals aus.

Analysten bremsen die Erwartungen

Trotz der Stützungskäufe halten sich große Banken zurück. Deutsche Bank und JPMorgan bewerten das Papier lediglich neutral. JPMorgan senkte das Kursziel kürzlich auf 250 Kronen. Die Analysten verweisen auf enttäuschende Studiendaten zum Medikament CagriSema.

Die Bank strich ihre Umsatzprognosen für das Mittel drastisch zusammen. Für die kommenden Jahre erwarten die Experten bis zu 63 Prozent weniger Erlös. Auch die Schätzungen für das Präparat Amycretin sanken deutlich. Die US-Behörden entscheiden voraussichtlich Ende des Jahres über die Zulassung von CagriSema.

Fokus auf die nächste Generation

Operativ treibt der Konzern seine Pipeline voran. Im Juni startete eine neue klinische Studie für einen injizierbaren Wirkstoff. Das Mittel richtet sich an übergewichtige Patienten. Es soll langfristig die erfolgreiche Wegovy-Reihe ablösen. Eine weitere Studie für Adipositas und Diabetes läuft bereits seit Mai.

Parallel dazu feiert die Wegovy-Pille erste Erfolge. In den USA verzeichnete das Medikament über drei Millionen Verschreibungen in nur fünf Monaten. Das ist einer der stärksten US-Pharmastarts überhaupt. Das Ziel: Novo Nordisk plant in der zweiten Jahreshälfte die internationale Markteinführung. Die Vereinigten Arabischen Emirate gaben bereits grünes Licht.

Harter Kampf um Marktanteile

An der Börse spiegelt sich dieser operative Fortschritt kaum wider. Mit einem Kurs von 37,09 Euro notiert die Aktie rund elf Prozent unter der 200-Tage-Linie. Auf Jahressicht steht ein Minus von knapp 46 Prozent auf der Anzeigetafel.

Der Konkurrenzkampf mit Eli Lilly bleibt intensiv. Beide Unternehmen ringen um die Vorherrschaft bei Abnehmspritzen und neuen Tabletten. Die Hoffnungen des Managements ruhen nun auf besseren Daten aus der nächsten CagriSema-Studie. Liefert diese Testreihe überzeugende Ergebnisse, könnte die Aktie ihren massiven Abwärtstrend stoppen.

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