Novartis rüstet technologisch auf. Der Pharmariese setzt bei der Suche nach neuen Medikamenten künftig verstärkt auf Künstliche Intelligenz. Dafür holt sich der Konzern spezialisierte Expertise ins Haus.
Neue Intelligenz für die Forschung
Der Schweizer Konzern arbeitet ab sofort mit Chai Discovery zusammen. Die Forscher erhalten direkten Zugriff auf das KI-Modell „Chai-3“. Mit dieser Technologie will Novartis die Entwicklung neuer Antikörper massiv beschleunigen.
Beide Unternehmen tauschten sich bereits über ein Jahr lang technisch aus. Finanzielle Details der Vereinbarung bleiben geheim. Das Ziel ist die effizientere Identifizierung und Optimierung neuer Wirkstoffkandidaten in der Forschungsabteilung.
Umbau am Standort Österreich
Parallel dazu ordnet Novartis seine Immobilienstruktur neu. In Kundl verkauft das Unternehmen Grundstücke und Gebäude an die Firma Innexis. Der eigentliche Betrieb der Forschungs- und Produktionsanlagen verbleibt jedoch vollständig bei Novartis.
Der Eigentumsübergang ist für Anfang 2027 geplant. Dabei wechselt nur eine begrenzte Anzahl an Mitarbeitern zum neuen Eigentümer. Dieser Schritt ergänzt die Strategie, Kapital verstärkt in innovative Bereiche wie Antikörper-Wirkstoff-Konjugate zu lenken.
Kursentwicklung und Marktlage
An der Börse notiert die Aktie aktuell bei 134,22 Euro. Seit Jahresbeginn verzeichnet das Papier ein Plus von 14,11 Prozent. Mit einem RSI von 50,9 gilt die Bewertung derzeit als neutral.
Die jüngsten Maßnahmen unterstreichen die Konzentration auf technologische Effizienz. Der Immobilien-Deal in Tirol wird Anfang 2027 finalisiert. Danach konzentriert sich Novartis auf die ersten Resultate aus der neuen KI-gestützten Wirkstoffsuche.
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