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Northern Dynasty Minerals Aktie: Charttechnisches Warnsignal

Die Aktie von Northern Dynasty Minerals verliert die wichtige 2-Dollar-Marke, nachdem sich die juristische Entscheidung zum Pebble-Projekt bis Mitte Februar 2026 verzögert hat.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Aktie fällt unter psychologische 2-Dollar-Schwelle
  • Juristische Stellungnahme auf Februar 2026 verschoben
  • Charttechnisches Warnsignal deutet auf Schwäche hin
  • Nächste Unterstützung bei 1,80 Dollar im Fokus

Anleger, die auf schnelle Klarheit beim umstrittenen Pebble-Projekt in Alaska gehofft hatten, müssen sich erneut in Geduld üben. Statt positiver Impulse aus dem Gerichtssaal dominiert Unsicherheit das Geschehen und drückt den Aktienkurs unter wichtige charttechnische Marken. Während die fundamentale Hängepartie andauert, deutet der jüngste Rücksetzer unter die psychologisch wichtige 2-Dollar-Marke auf wachsende Nervosität unter den Investoren hin.

Kampf um die 2-Dollar-Marke

Der Handelsverlauf am Freitag bestätigte die fragile Stimmung: Die Aktie schloss bei 1,95 USD und verzeichnete damit ein Minus von rund 1 Prozent gegenüber dem Vortag. Besonders schwer wiegt dabei der Bruch der 2,00-Dollar-Marke, die von den Bullen nicht verteidigt werden konnte.

Mit einem Handelsvolumen von über 8,7 Millionen Aktien war das Interesse zwar hoch, doch der Verkaufsdruck überwog. Marktbeobachter werten das Rutschen unter kurzfristige Trendlinien als technisches Schwächesignal. Die charttechnische Struktur hat sich damit eingetrübt, da Verkäufer im Bereich um 2,00 USD offensichtlich die Oberhand gewonnen haben. Sollte der Kurs diese Hürde in der kommenden Woche nicht zügig zurückerobern, könnten laut Analyse weitere Tests tieferer Unterstützungszonen im Bereich von 1,80 USD drohen.

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Juristische Verzögerung bremst Fantasie

Der Hauptgrund für die Zurückhaltung liegt jedoch nicht im Chart, sondern in der juristischen Auseinandersetzung um das Pebble-Projekt. Ursprünglich war erwartet worden, dass das US-Justizministerium (DOJ) bis zum 2. Januar 2026 eine Stellungnahme im laufenden Verfahren einreicht.

Wie nun bekannt wurde, hat sich dieser Zeitplan verschoben. Berichte deuten darauf hin, dass verfahrenstechnische Gründe und potenzielle Regierungsstillstände (Shutdowns) zu einer Verlängerung der Frist geführt haben. Neuer Stichtag für die Antwort des DOJ ist voraussichtlich der 16. Februar 2026. Diese Verschiebung zwingt die Aktie in einen Schwebezustand: Ohne fundamentale Neuigkeiten orientieren sich Händler vorerst rein an technischen Marken, was die Volatilität hochhält.

Ausblick: Die nächste Woche entscheidet

Die Ausgangslage für die neue Handelswoche ist klar definiert. Anleger müssen beobachten, ob die Aktie genügend Kaufkraft mobilisieren kann, um die Zone um 2,00 USD zurückzuerobern. Solange konkrete Nachrichten aus dem Rechtsstreit fehlen, bleibt das Abwärtsrisiko bis zur Unterstützung bei 1,80 USD bestehen.

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Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.