Für Northern Dynasty Minerals wird die Luft dünner. Das US-Justizministerium hat sich offiziell hinter das Veto der Umweltbehörde EPA gegen das umstrittene Pebble-Minenprojekt in Alaska gestellt. Damit rückt die Erschließung eines der weltweit größten Kupfer- und Goldvorkommen in weite Ferne und lässt das Vertrauen der Investoren schwinden.
Die juristische Front verhärtet sich
Hintergrund der aktuellen Verwerfungen ist ein Schriftsatz, den das Justizministerium bei einem Bundesgericht eingereicht hat. Die US-Regierung verteidigt darin formal das im Januar 2023 ausgesprochene Veto unter dem Clean Water Act. Diese Maßnahme blockiert die Entsorgung von Bergbauabfällen im Wassereinzugsgebiet der Bristol Bay, um die dortigen Lachsereien und riesige Feuchtgebiete zu schützen.
Doch welche Konsequenzen hat dieser deutliche Schritt für das geplante Vorhaben? Durch die klare Positionierung der Regierung gegen das Projekt wird die Wahrscheinlichkeit für künftige Genehmigungen massiv reduziert. Der Markt reagierte empfindlich auf diese Nachricht: Die Aktie steht unter erheblichem Druck und verlor innerhalb der letzten sieben Tage rund 30 Prozent an Wert, wobei der Kurs aktuell bei 1,19 Euro notiert.
Northern Dynasty plant Gegenoffensive
Die Unternehmensführung von Northern Dynasty Minerals und deren Tochtergesellschaft Pebble Limited Partnership wollen die Argumentation der Regierung nicht kampflos hinnehmen. CEO Ron Thiessen zeigte sich überrascht von der harten Linie des Ministeriums. Das Unternehmen argumentiert, dass das Veto auf Spekulationen basiere und im Widerspruch zu bestehenden Umweltverträglichkeitsprüfungen stehe.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Northern Dynasty Minerals?
Zudem warnt das Management vor den weitreichenden Folgen dieses Rechtsstreits. Ein solcher Präzedenzfall könnte nach Ansicht des Unternehmens zehntausende jährliche Genehmigungen in verschiedenen Industriezweigen gefährden. Das Unternehmen hat nun bis zum 15. April 2026 Zeit, eine umfassende Erwiderung beim zuständigen Gericht in Alaska einzureichen.
Rohstoffreserven in der Warteschleife
Der anhaltende juristische Stillstand blockiert den Zugriff auf enorme Ressourcen. Schätzungen zufolge lagern in der Region rund 6,4 Milliarden Pfund Kupfer und 7,4 Millionen Unzen Gold. Diese Schätze sollten über einen Zeitraum von 20 Jahren gefördert werden, doch die politische und rechtliche Opposition führt das Projekt nun in eine langwierige Phase gerichtlicher Klärungen.
Mit der für April angekündigten Reaktion des Unternehmens geht der Rechtsstreit in die nächste Runde. Für das Projekt bedeutet dies eine Fortführung des Schwebezustands, während das Gericht über den Antrag auf ein summarisches Urteil entscheiden muss. Die juristischen Hürden für eine Realisierung der Mine sind durch die Intervention des Justizministeriums so hoch wie nie zuvor.
Northern Dynasty Minerals-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Northern Dynasty Minerals-Analyse vom 24. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Northern Dynasty Minerals-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Northern Dynasty Minerals-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 24. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Northern Dynasty Minerals: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
