Die Ära von Northern Data als eigenständiges börsennotiertes Unternehmen neigt sich dem Ende zu. Rumble-CEO Chris Pavlovski bestätigte den Zeitplan für die geplante Übernahme, die bereits im zweiten Quartal 2026 abgeschlossen sein soll. Während die operative Verzahnung im Bereich der KI-Infrastruktur Form annimmt, reagiert der Aktienkurs am Donnerstag mit einem neuen Tiefpunkt.
Fokus auf GPU-Cloud und Tether
Nach dem Abschluss der Transaktion wird Northern Data das technologische Rückgrat für Rumbles Ambitionen im Bereich der KI-fokussierten Cloud-Infrastruktur bilden. Eine Schlüsselrolle nimmt hierbei der Stablecoin-Emittent Tether ein. Dieser wird voraussichtlich zum größten Anteilseigner von Rumble aufsteigen und fungiert zudem als Ankerkunde für ein GPU-Geschäft im Volumen von 150 Millionen US-Dollar.
Northern Data bringt eine beachtliche Hardware-Basis in den Verbund ein. Rund 22.000 Hochleistungs-GPUs der Typen H100 und H200 sind Teil der Infrastruktur. Mit einer Auslastungsquote von zuletzt über 85 Prozent zeigt sich dieser Bereich operativ stabil, was die Grundlage für die geplante Skalierung innerhalb des Rumble-Ökosystems legt.
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Kurs markiert neues Jahrestief
An der Börse spiegelt sich der strategische Fortschritt bisher nicht wider. Die Aktie markierte heute bei 8,95 Euro ein neues 52-Wochen-Tief. Seit Jahresbeginn summiert sich der Kursverlust damit auf über 36 Prozent. Das Papier notiert aktuell massiv unter seinem 200-Tage-Durchschnitt von 15,74 Euro, was den anhaltenden Abwärtstrend der vergangenen zwölf Monate verdeutlicht.
Mit dem Verkauf der Mining-Sparte im vergangenen November hat Northern Data die Weichen für die Konzentration auf AI Cloud und HPC-Infrastruktur gestellt. Für das laufende Geschäftsjahr 2026 erwartet das Management ein signifikantes Umsatzwachstum und ein steigendes bereinigtes EBITDA durch eine effizientere Kapazitätsnutzung. Die finale Integration in das Rumble-Ökosystem im zweiten Quartal wird den Abschied vom deutschen Parkett endgültig besiegeln.
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