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Nordex: Heftige Kursausschläge nach Quartalszahlen

by T. Kapitalus

Starke Nerven brauchen heute die Aktionäre des Windanlagenbauers Nordex, nachdem dieser heute vorbörslich Zahlen für die ersten drei Quartale des laufenden Geschäftsjahres vorgelegt – und beim Ausblick die Anleger enttäuscht hat.

Kräftig zulegen konnte Nordex von Januar bis Ende September 2021 beim Umsatz, der um 25 Prozent auf 4,0 Mrd. Euro gesteigert werden konnte. Mit gut 42 Prozent auf 100,2 Mio. Euro noch deutlicher konnte das operative Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) gesteigert werden. Die EBITDA-Marge kletterte damit auf 2,5 Prozent (9M/2020: 2,2 Prozent).

EBITDA-Prognose sinkt deutlich

Allerdings kündigte Nordex heute gleichzeitig mit der Vorlage der Zahlen an, dass sich im laufenden 4. Quartal aufgrund der zunehmenden Volatilität der Rohstoff- und Seefrachtkosten – die Seefrachtkosten stiegen demnach auf ein noch nie dagelegenes Niveau – negativ auf das EBITDA der Nordex Group ausgewirkt haben. Deshalb passt der Windanlagenbauer auch seine Prognose für das Gesamtjahr 2021. Während die Umsatzerwartung mit 5,0 – 5,2 Mrd. Euro in etwa stabil bleibt (bislang: 4,7 – 5,2 Mrd. Euro), sinkt die Erwartung für die operative EBITDA-Marge deutlich von bislang 4,0 – 5,5 Prozent auf nur noch 1,0 Prozent.

Allerdings bleibt Nordex weiter optimistisch für die zukünftige Geschäftsentwicklung und sieht eine hohe Dynamik bei erneuerbaren Energien, vor allem für seine Delta4000-Baureihe.

Aktie reagiert äußerst volatil

Besonders zu Handelsbeginn sorgte die deutlich nach unten korrigierte Profitabilität für Enttäuschung bei den Anlegern, zu Handelsstart warfen die Nordex-Aktien aus den Depots und die Papiere gaben in den ersten Handelsminuten um fast 9 Prozent bis auf 13,05 Euro nach. Allerdings kehrten auf diesem Niveau bereits wieder erste Schnäppchenjäger zurück, die das aktuelle Niveau – Nordex-Aktien haben in den letzten sechs Monaten beinahe 30 Prozent an Wert verloren – zum Aufbau erster Positionen nutzten.

Aktuell schaffen es die Papiere mit 14,32 Euro sogar wieder ins Plus, wenngleich das mit aktuell 0,1 Prozent noch sehr klein ausfällt.

Bildquelle: Pixabay

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