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Symbolbild, KI-generiert

Nordex Aktie: Rückenwind vor Q1

Die Investmentbank Jefferies hebt das Kursziel für den Windturbinenbauer Nordex an und erwartet einen starken Jahresauftakt. Das Unternehmen plant zudem eine neue Ausschüttungspolitik.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Kurszielerhöhung durch Jefferies auf 54 Euro
  • Starkes Umsatz- und Ergebniswachstum im Vorjahr
  • Neue Ausschüttungsstrategie ab 2027 geplant
  • Voller Auftragsbestand für kommende Wachstumsphase

Kurz vor der Veröffentlichung der Zahlen zum ersten Quartal erhält Nordex deutlichen Zuspruch von Analystenseite. Die Investmentbank Jefferies traut dem Windturbinenbauer einen starken Jahresstart zu und hebt das Kursziel signifikant an. Gleichzeitig rüstet sich das Unternehmen mit einer neuen Ausschüttungspolitik und vollen Auftragsbüchern für die nächste Wachstumsphase.

Jefferies sieht weiteres Potenzial

Das Analysehaus Jefferies bekräftigt seine Kaufempfehlung und schraubt das Kursziel von 50 auf 54 Euro nach oben. Analyst Constantin Hesse begründet diesen Optimismus mit einer verbesserten Profitabilität, die durch ein günstigeres regulatorisches Umfeld im Energiesektor gestützt wird. Diese positive Einschätzung deckt sich mit den jüngsten operativen Erfolgen: Erst Anfang April meldete der Konzern einen 120-Megawatt-Großauftrag aus der Türkei sowie eine 40-Megawatt-Erweiterung im deutschen Heimatmarkt.

Starkes Fundament trifft auf hohe Bewertung

Die Basis für die ambitionierten Ziele bildet ein starkes Geschäftsjahr 2025. Der Umsatz kletterte auf 7,55 Milliarden Euro, während sich das operative Ergebnis (EBITDA) auf 631 Millionen Euro mehr als verdoppelte. Eine routinemäßige Stimmrechtsmitteilung von BlackRock – der Anteil sank minimal von 4,50 auf 4,46 Prozent – führte zuletzt nach der starken Kursentwicklung der Vormonate lediglich zu leichten Gewinnmitnahmen. Angesichts einer aktuellen Bewertung mit dem knapp 25-Fachen der erwarteten Gewinne für 2026 ist die Erwartungshaltung des Marktes an das laufende Jahr jedoch hoch.

Dividendenpläne und wichtige Termine

Neben dem operativen Geschäft rückt zunehmend die Kapitalallokation in den Vordergrund. Ab 2027 plant Nordex eine jährliche Mindestausschüttung von 50 Millionen Euro, die wahlweise als Dividende oder Aktienrückkauf erfolgen soll. Die genaue Ausgestaltung dieser neuen Strategie wird das Management auf der Hauptversammlung am 5. Mai 2026 vorstellen. Dort steht zudem die Erweiterung des Aufsichtsrats auf der Agenda, was die Position des spanischen Ankeraktionärs Acciona stärken dürfte.

Der nächste unmittelbare Prüfstein für die Aktie ist der 27. April 2026. An diesem Tag wird der Quartalsbericht zeigen, ob Nordex die hohen Markterwartungen operativ erfüllen und die starke EBITDA-Marge von zuletzt über 12 Prozent aus dem Schlussquartal 2025 verteidigen kann. Schwache Daten würden bei der aktuellen Bewertungsprämie kaum verziehen.

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