Kurz vor der Veröffentlichung der Zahlen zum ersten Quartal erhält Nordex deutlichen Zuspruch von Analystenseite. Die Investmentbank Jefferies traut dem Windturbinenbauer einen starken Jahresstart zu und hebt das Kursziel signifikant an. Gleichzeitig rüstet sich das Unternehmen mit einer neuen Ausschüttungspolitik und vollen Auftragsbüchern für die nächste Wachstumsphase.
Jefferies sieht weiteres Potenzial
Das Analysehaus Jefferies bekräftigt seine Kaufempfehlung und schraubt das Kursziel von 50 auf 54 Euro nach oben. Analyst Constantin Hesse begründet diesen Optimismus mit einer verbesserten Profitabilität, die durch ein günstigeres regulatorisches Umfeld im Energiesektor gestützt wird. Diese positive Einschätzung deckt sich mit den jüngsten operativen Erfolgen: Erst Anfang April meldete der Konzern einen 120-Megawatt-Großauftrag aus der Türkei sowie eine 40-Megawatt-Erweiterung im deutschen Heimatmarkt.
Starkes Fundament trifft auf hohe Bewertung
Die Basis für die ambitionierten Ziele bildet ein starkes Geschäftsjahr 2025. Der Umsatz kletterte auf 7,55 Milliarden Euro, während sich das operative Ergebnis (EBITDA) auf 631 Millionen Euro mehr als verdoppelte. Eine routinemäßige Stimmrechtsmitteilung von BlackRock – der Anteil sank minimal von 4,50 auf 4,46 Prozent – führte zuletzt nach der starken Kursentwicklung der Vormonate lediglich zu leichten Gewinnmitnahmen. Angesichts einer aktuellen Bewertung mit dem knapp 25-Fachen der erwarteten Gewinne für 2026 ist die Erwartungshaltung des Marktes an das laufende Jahr jedoch hoch.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Nordex?
Dividendenpläne und wichtige Termine
Neben dem operativen Geschäft rückt zunehmend die Kapitalallokation in den Vordergrund. Ab 2027 plant Nordex eine jährliche Mindestausschüttung von 50 Millionen Euro, die wahlweise als Dividende oder Aktienrückkauf erfolgen soll. Die genaue Ausgestaltung dieser neuen Strategie wird das Management auf der Hauptversammlung am 5. Mai 2026 vorstellen. Dort steht zudem die Erweiterung des Aufsichtsrats auf der Agenda, was die Position des spanischen Ankeraktionärs Acciona stärken dürfte.
Der nächste unmittelbare Prüfstein für die Aktie ist der 27. April 2026. An diesem Tag wird der Quartalsbericht zeigen, ob Nordex die hohen Markterwartungen operativ erfüllen und die starke EBITDA-Marge von zuletzt über 12 Prozent aus dem Schlussquartal 2025 verteidigen kann. Schwache Daten würden bei der aktuellen Bewertungsprämie kaum verziehen.
Nordex-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Nordex-Analyse vom 10. April liefert die Antwort:
Die neusten Nordex-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Nordex-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 10. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Nordex: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
