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Nordex Aktie: Preise auf Rekordhoch

Der Windkraftanlagenbauer Nordex meldet für Q1 2026 höchste Verkaufspreise bei saisonal leicht gesunkenem Auftragsvolumen. Die Aktie notiert auf Jahreshöchststand.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Auftragseingang von 1,9 GW im ersten Quartal
  • Durchschnittspreis erreicht neues Rekordniveau
  • Aktienkurs verzeichnet 52-Wochen-Hoch
  • Fokus liegt auf Fortsetzung der Margenstärke

Weniger Volumen, höhere Preise — und ein CEO, der entspannt wirkt. Nordex hat seinen Auftragseingang für das erste Quartal 2026 veröffentlicht, und das Bild ist differenzierter als die erste Reaktion am Markt vermuten ließ.

1,9 GW, aber teurer als je zuvor

Im Segment Projekte verzeichnete Nordex zwischen Januar und März 1.869 MW Auftragseingang — nach 2.182 MW im Vorjahreszeitraum. Der Rückgang klingt nach Schwäche, war aber von der Unternehmensführung bereits angekündigt worden. Marktteilnehmer werten ihn überwiegend als saisonal bedingt.

Interessanter ist die Preisseite. Der durchschnittliche Verkaufspreis kletterte auf 0,91 Mio. Euro pro MW — gegenüber 0,87 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Das ist ein neues Niveau, getrieben durch Projektmix und regionale Effekte. Die 292 bestellten Anlagen verteilen sich auf 13 Länder, mit Deutschland, der Türkei und Schweden als stärksten Einzelmärkten.

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Rückenwind aus einem starken 2025

CEO José Luis Blanco zeigte sich gelassen: „Die Auftragspipeline in Europa und Nordamerika entwickelt sich weiterhin solide.“ Das Vertrauen hat eine Grundlage. Im Geschäftsjahr 2025 verdoppelte sich das EBITDA auf 631 Millionen Euro, die Marge sprang von 4,1 auf 8,4 Prozent — im Schlussquartal sogar auf 12,1 Prozent. Auf diesem Fundament peilt das Management für 2026 Erlöse von bis zu 9,0 Milliarden Euro an.

Die Aktie notiert derzeit auf einem 52-Wochen-Hoch von 46,30 Euro — ein Plus von rund 200 Prozent gegenüber dem Tief vor einem Jahr. Dass der Kurs am Dienstag nach Veröffentlichung der Quartalsdaten dennoch leicht nachgab, zeigt, wie hoch die Erwartungen inzwischen sind.

Margen als eigentlicher Prüfstein

Das Volumen ist vorerst zweitrangig. Was Anleger jetzt beschäftigt: Kann Nordex die Margenentwicklung aus dem Schlussquartal 2025 in die laufende Periode retten? Die vollständigen Quartalszahlen werden noch im April erwartet — sie liefern die erste belastbare Antwort darauf, ob die Preisstärke auch in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung ankommt.

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