Nordex hat am Donnerstag für das dritte Quartal 2026 einen freien Cashflow von 379,1 Mio. Euro gemeldet. Der Quartalsbericht brachte zudem einen deutlich höheren Auftragseingang im Projektgeschäft. Die Aktie legte am Freitag im Umfeld der starken Zahlen um 4,3% zu; der Bericht ist jedoch nicht als alleiniger Auslöser der Bewegung belegt.
Auftragseingang und Ergebnis legen zu
Nach Unternehmensangaben erreichte der Auftragseingang im Projekte-Segment in diesem Quartal 2.810 MW. Das entsprach einem Wachstum von 29,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Zum 30. September bezifferte Nordex den Auftragsbestand auf 19,3 Mrd. Euro.
Der Quartalsumsatz betrug 2,19 Mrd. Euro, das EBITDA erreichte 278,2 Mio. Euro. Unter dem Strich meldete Nordex einen Nettogewinn von 147,1 Mio. Euro.
Für das Gesamtjahr 2026 hielt das Unternehmen an seiner Umsatzprognose von 8,2–9,0 Mrd. Euro fest. Als zusätzliches Branchenumfeld für die Kursgewinne nannte dpa-AFX die jüngste Nachfrage nach Erneuerbare-Energien-Werten. Die Nachrichtenagentur verwies außerdem auf ein günstigeres politisches Umfeld nach dem Wahlsieg der US-Demokraten bei den Zwischenwahlen.
Analysten bestätigen Kaufempfehlungen
Deutsche Bank Research bestätigte am Freitag nach den Quartalszahlen die Kaufempfehlung für Nordex und beließ das Kursziel bei 59 Euro. Auch Jefferies bestätigte am Freitag die Einstufung „Buy“ mit einem unveränderten Kursziel von 63 Euro.
Zum Auftragsgeschäft gehört außerdem die vor rund zwei Wochen gemeldete Bestellung von DenkerWulf für den Windpark Bredenbek in Schleswig-Holstein. Nordex soll dafür neun Windturbinen mit einer Gesamtleistung von 51,3 MW liefern. Zum Auftrag gehört zudem ein Premium-Service über 20 Jahre.
Stand heute, 8. November: Nordex – Kaufen, halten oder verkaufen?
Wer in Nordex investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 8. November gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.
