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Nordex: 1,9 GW Auftragseingang im Q1

Nordex-Aktie gibt nach starkem Jahresstart leicht nach. Charttechnik und anstehende Q1-Zahlen rücken in den Fokus der Anleger.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Kursrückgang nach fast 50 Prozent Plus
  • Bearish Engulfing Muster im Chart
  • Auftragseingang von 1,9 Gigawatt
  • Q1-Zahlen am Montag erwartet

Fast 50 Prozent Kursgewinn seit Jahresbeginn — und dann ein Rücksetzer am Freitag. Bei Nordex klaffen kurzfristige Schwäche und mittelfristige Stärke gerade auffällig auseinander.

Die Aktie schloss am Freitag bei 44,80 Euro, ein Minus von 1,54 Prozent. Das 52-Wochen-Hoch von 46,30 Euro, das erst am 16. April markiert wurde, ist damit wieder etwas weiter weg. Der Kurs liegt allerdings komfortabel über seinem 50-Tage-Durchschnitt von 42,29 Euro — der übergeordnete Aufwärtstrend ist intakt.

Starke Fundamentaldaten als Rückenwind

Die Rally der vergangenen Monate hat handfeste Gründe. Im ersten Quartal 2026 verzeichnete Nordex einen Auftragseingang von 1,9 Gigawatt, der durchschnittliche Verkaufspreis kletterte auf 0,91 Millionen Euro pro Megawatt. Für das Gesamtjahr peilt das Unternehmen einen Umsatz zwischen 8,2 und 9,0 Milliarden Euro an, bei einer EBITDA-Marge von 8 bis 11 Prozent.

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Charttechnik sendet Warnsignal

Der Freitagsschluss hinterließ chartechnisch ein sogenanntes „Bearish Engulfing“-Muster — eine Formation, die an lokalen Hochpunkten häufig kurzfristige Konsolidierungen einleitet. Ob die 44-Euro-Marke als Unterstützung hält oder Gewinnmitnahmen den Kurs weiter drücken, bleibt vorerst offen. Der RSI von 61,9 zeigt keine Überhitzung, lässt aber auch wenig Spielraum nach oben, bevor das überkaufte Territorium beginnt.

Zwei Termine dominieren die kommende Woche

Bereits am Montag, dem 27. April, gibt Nordex Einblick in die Geschäftsentwicklung des ersten Quartals. Diese Zahlen dürften das technische Bild rasch überlagern. Am 5. Mai folgt die virtuelle Hauptversammlung in Hamburg — auf der Tagesordnung steht auch die Frage einer Dividende für das Geschäftsjahr 2026, die das Management erstmals seit längerer Zeit wieder in Aussicht gestellt hat und die 2027 ausgezahlt werden soll.

Fallen die Q1-Daten am Montag stark aus, dürfte das Freitagsminus schnell vergessen sein. Enttäuschen sie, könnte die psychologisch wichtige 40-Euro-Marke rücken.

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Diskussion zu Nordex

Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.