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Nokia Aktie: Morgan Stanley hebt Ziel auf 14 Euro

Nokia erreicht dank starkem KI-Geschäft und positiver Analystenstimmen ein neues Jahreshoch. Der Kurs hat sich seit Januar fast verdreifacht.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Aktie schließt bei 13,30 Euro
  • Morgan Stanley erhöht Kursziel auf 14 Euro
  • KI-Rechenzentren treiben das Wachstum
  • Neues Innovationslabor in Sunnyvale eröffnet

Nokia hat eine bemerkenswerte Woche hinter sich. Am Freitag schloss die Aktie an der Helsinkier Börse bei 13,30 Euro — ein Plus von gut 9 Prozent auf Tagesbasis und gleichzeitig ein neues 52-Wochen-Hoch. Seit Jahresbeginn hat sich der Kurs fast verdreifacht.

Morgan Stanley als Katalysator

Den entscheidenden Impuls lieferte Morgan Stanley. Die Bank hob ihr Kursziel für Nokia von 11 auf 14 Euro an und bestätigte die Aktie als Top-Pick. Begründung: Nokias wachsende Rolle bei der Vernetzung von Rechenzentren für KI- und Cloud-Infrastruktur. Für die US-notierten Aktien stieg das Ziel auf 16,50 Dollar.

Der Zeitpunkt passt. Nokia hatte im April starke Erstquartalszahlen vorgelegt. Der Bereich Optical Networks wuchs um 20 Prozent, KI- und Cloud-Kunden legten beim Umsatz sogar 49 Prozent zu. Dazu kamen Bestellungen von einer Milliarde Euro aus diesem Kundensegment — allein in einem Quartal.

Labor in Sunnyvale als Signal

Einen Tag vor dem Morgan-Stanley-Upgrade eröffnete Nokia ein KI-Networking-Innovationslabor im kalifornischen Sunnyvale. Das Labor soll Netzwerkarchitekturen für große KI-Trainingsumgebungen testen und validieren. Partner sind unter anderem AMD, Lenovo, Supermicro und Keysight.

Das ist kein Zufall. Nokia investiert gezielt in genau den Bereich, den Analysten als Wachstumstreiber identifizieren: Hochleistungsnetzwerke für KI-Rechenzentren.

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Für 2026 erwartet Nokia im Segment Network Infrastructure ein Umsatzwachstum von 12 bis 14 Prozent. Optical Networks und IP Networks zusammen sollen um 18 bis 20 Prozent zulegen. Das operative Jahresergebnis soll zwischen 2,0 und 2,5 Milliarden Euro liegen.

Technisch überkauft, fundamental unter Druck

Die Kursdynamik ist beeindruckend — aber sie erzeugt auch Spannung. Der RSI liegt bei knapp 37, was auf einen bereits deutlich gelaufenen Titel hinweist. Der Abstand zum 200-Tage-Durchschnitt beträgt über 100 Prozent. Der Kurs notiert damit weit über seinen langfristigen Mittelwerten.

Mit 13,30 Euro liegt Nokia bereits nah am neuen Morgan-Stanley-Kursziel von 14 Euro. Das lässt wenig Spielraum für Enttäuschungen. Die nächsten Bewährungsproben sind konkret: Auftragseingang im zweiten Quartal, weiteres Wachstum bei Optical Networks — und der Halbjahresbericht im Juli.

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Diskussion zu Nokia

Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.