Noah Holdings schafft Klarheit bei seiner Kapitalstrategie. Durch neue Pflichtmitteilungen an die US-Börsenaufsicht SEC hat das Unternehmen detailliert offengelegt, zu welchen Konditionen es in den vergangenen Wochen eigene Anteile zurückgekauft hat. Für Anleger ist dies ein wichtiges Signal, da die Rückkäufe direkt die künftige Gewinnverteilung beeinflussen.
- Zeitraum: Rückkäufe zwischen dem 23. Dezember 2025 und dem 30. Januar 2026.
- Preisspanne: 1,975 bis 2,380 USD je Stammaktie (entspricht ca. 9,875 bis 11,900 USD je ADS).
- Aktienbestand: 335.258.287 ausgegebene Stammaktien (Stand: 31. Januar 2026).
Details zu den Transaktionen
Die Rückkäufe wurden über die New York Stock Exchange (NYSE) abgewickelt und dienen der anschließenden Einziehung der Papiere. Ein Blick auf die Einzeltransaktionen zeigt die Preisdisziplin des Managements: Am 2. Januar 2026 erwarb das Unternehmen beispielsweise einen Aktienblock zu einem gewichteten Durchschnittspreis von 10,39 USD je ADS. Da ein American Depositary Share (ADS) fünf Stammaktien repräsentiert, beläuft sich der Preis pro Stammaktie hier auf 2,078 USD.
Diese Maßnahmen basieren auf dem Mandat, das die Aktionäre bereits auf der Hauptversammlung im Juni 2025 erteilt haben. Das Unternehmen nutzt die aktuelle Marktlage offenbar gezielt aus, um den Bestand an umlaufenden Aktien zu verringern.
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Ausgegebene Aktien im Blick
In einer Meldung von gestern bestätigte das Unternehmen zudem den aktuellen Status des Grundkapitals zum Monatsende Januar. Die Anzahl der ausgegebenen Stammaktien – bereinigt um die vom Unternehmen selbst gehaltenen Anteile – beläuft sich auf exakt 335.258.287 Stück. Das genehmigte Aktienkapital bleibt mit einer Milliarde Aktien bei einem Nennwert von 0,00005 USD stabil.
Flankiert werden diese Kapitalmaßnahmen von operativen Erfolgen. Ende Januar erhielt Noah Holdings bei den „Wealth APAC 2025“ Awards mehrere Auszeichnungen, unter anderem als bester Wealth Management Performer für Hongkong und China. Kann das Unternehmen diese operative Stärke dauerhaft in einen höheren Börsenwert übersetzen?
Die Einziehung der zurückgekauften Aktien wird die Gesamtzahl der umlaufenden Papiere weiter reduzieren und damit rechnerisch den Anteil jedes verbleibenden Aktionärs am Unternehmen erhöhen. Investoren sollten in den kommenden Quartalsberichten genau beobachten, in welchem Maße sich diese Verknappung bereits positiv auf den Gewinn je Aktie (EPS) auswirkt.
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