Der japanische Leitindex beendete am Freitag seine dreitägige Gewinnserie mit einem deutlichen Rückschlag. Der Nikkei 225 verlor 470,96 Punkte oder 0,80 Prozent auf 58.282,43 Zähler – trotz überraschend starker Konjunkturdaten aus Japan. Verantwortlich für den Kursrutsch waren vor allem Technologiewerte, die unter Druck gerieten.
Chip-Sektor unter Beschuss
Die Tech-Verluste waren massiv: Advantest brach um fast 5 Prozent ein, Screen Holdings verlor knapp 6 Prozent und Tokyo Electron gab fast 4 Prozent ab. Selbst Schwergewicht SoftBank Group musste über 3 Prozent abgeben. Der negative Impuls kam von der Wall Street, wo die Nasdaq am Vorabend um 1,2 Prozent abrutschte – trotz solider Zahlen von Nvidia. Die Anleger reagierten nervös auf die Gewinnprognosen des KI-Chip-Giganten.
Im Bankensektor zeigte sich ein gemischtes Bild: Während Sumitomo Mitsui Financial und Mizuho Financial leicht nachgaben, konnte sich Mitsubishi UFJ Financial mit einem Plus von 0,4 Prozent dem Trend entziehen. Bei den Exportwerten stach Sony positiv heraus – die Aktie schoss um fast 7 Prozent nach oben.
Konjunkturdaten bleiben ignoriert
Bemerkenswert: Die japanischen Wirtschaftsdaten fielen deutlich besser aus als erwartet. Der Einzelhandel legte im Januar um 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu – Analysten hatten lediglich 0,1 Prozent prognostiziert. Auf Monatsbasis sprangen die Verkäufe sogar um 4,1 Prozent. Die Industrieproduktion kletterte um 2,2 Prozent, blieb damit aber hinter den Erwartungen von 5,5 Prozent zurück.
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Die positiven Konjunktursignale konnten die negative Stimmung aus Übersee jedoch nicht kompensieren. Der US-Dollar notierte im unteren 155-Yen-Bereich und bot keine zusätzliche Unterstützung für exportorientierte Titel.
Auf der Gewinnerseite stachen Rohstoffwerte heraus: Dowa Holdings kletterte um fast 8 Prozent, Mitsubishi Materials und Sumitomo Metal Mining legten jeweils über 5 Prozent zu. Auch Gaming-Konzern Nintendo gewann knapp 4 Prozent.
Der Kontrast zwischen robusten Binnendaten und schwachen Tech-Impulsen zeigt: Globale Stimmungen dominieren derzeit das Geschehen in Tokio.
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