Der japanische Leitindex Nikkei 225 zeigt sich am Donnerstag erneut in Kauflaune. Mit einem Plus von 0,44 Prozent auf 57.905 Punkte setzt der Index seine Aufwärtsbewegung fort und markierte zwischenzeitlich bei 58.015 Punkten ein neues Allzeithoch. Damit folgt auf die bereits starken Gewinne der Vorwoche ein weiterer Handelstag im Plus – und das trotz schwacher Vorgaben von der Wall Street.
Verantwortlich für die anhaltende Stärke sind vor allem Finanzwerte und ausgewählte Exporteure. Die großen Banken des Landes legen kräftig zu: Mitsubishi UFJ Financial und Mizuho Financial gewinnen jeweils knapp 2 Prozent, Sumitomo Mitsui Financial sogar mehr als 2 Prozent. Auch Technologie-Exporteure wie Mitsubishi Electric und Sony können mit Kursgewinnen von jeweils über 2 Prozent überzeugen.
Wahlsieg als Kurstreiber
Der historische Wahlsieg der Liberaldemokratischen Partei (LDP) unter Premierministerin Sanae Takaichi am vergangenen Sonntag wirkt noch nach. Die Partei sicherte sich eine historische Mehrheit im Unterhaus – ein Signal, das international aufmerksam registriert wurde. Deutsche Börse AG meldet ein auffällig hohes Interesse an Japan-ETFs rund um die Parlamentswahl. Besonders gefragt waren der Amundi Prime Japan und der Xtrackers MSCI Japan ESG.
Die politische Stabilität scheint Anleger zu ermutigen, verstärkt auf japanische Aktien zu setzen. Das zeigt sich auch in den Umsatzzahlen: Neben den üblichen Sparplan-Käufen zu Monatsbeginn verzeichneten Japan-Fonds im Vorfeld der Wahl deutlich erhöhte Handelsvolumina.
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Einzelwerte mit extremen Ausschlägen
Während der Gesamtmarkt zulegt, zeigen sich auf Einzeltitelebene massive Bewegungen. Kosmetikhersteller Shiseido springt um fast 14 Prozent nach oben, Mitsui Kinzoku schießt sogar über 11 Prozent in die Höhe. Auch Ibiden mit einem Plus von knapp 8 Prozent und Resonac Holdings mit über 7 Prozent gehören zu den Tagesgewinnern.
Auf der Verliererseite steht Sharp mit einem Minus von mehr als 11 Prozent. BayCurrent verliert über 8 Prozent, während IHI, Sumco und NEC jeweils mehr als 6 Prozent abgeben. Die Autobauer bleiben ebenfalls unter Druck: Toyota büßt fast 1 Prozent ein, Honda sogar mehr als 3 Prozent.
Die Erzeugerpreise in Japan stiegen im Januar um 0,2 Prozent gegenüber dem Vormonat – im Rahmen der Erwartungen. Im Jahresvergleich legten die Preise um 2,3 Prozent zu. Der US-Dollar handelt im unteren 153-Yen-Bereich und stützt damit die Exportwerte. Mit der Kombination aus politischer Stabilität und soliden Wirtschaftsdaten bleibt die Stimmung für japanische Aktien konstruktiv.
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