Der Sportartikelriese kämpft sich zurück. Nach einer schwierigen Phase des Umbaus unter CEO Elliott Hill hellt sich die Stimmung an der Wall Street spürbar auf. Investoren wägen derzeit ab, ob die Rückkehr zu alten Stärken und strategische Anpassungen ausreichen, um gegen anhaltende Marktprobleme zu bestehen.
Analysten schöpfen Hoffnung
Das Sentiment der Analysten dreht ins Positive. Aktuell bewerten Expertenteams die Aktie mehrheitlich als „Moderate Buy“, wobei das durchschnittliche Kursziel bei rund 75 US-Dollar liegt. Besonders optimistisch zeigen sich die Analysten von Jefferies, die den Titel als „Top Pick“ für das Jahr 2026 auserkoren haben. Sie setzen darauf, dass der Gegenwind im kritischen chinesischen Markt nachlässt und die Verkäufe in anderen Regionen unter der neuen Führung anziehen.
Dieser Optimismus trifft auf eine Phase tiefgreifender Veränderungen. CEO Hill, der das Ruder im Oktober 2024 übernahm, korrigiert den strikten Fokus auf den Direktvertrieb (DTC). Stattdessen setzt Nike nun auf einen ausgewogenen „Hybrid-Ansatz“ und stärkt wieder die Beziehungen zum Großhandel. Dass dieser Prozess Zeit benötigt, zeigten die Finanzdaten vom Dezember 2025: Zwar übertraf der Gewinn pro Aktie mit 0,53 US-Dollar die Erwartungen, doch das minimale Umsatzwachstum von 0,6 Prozent verdeutlichte die noch bestehenden Herausforderungen bei den Margen.
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Dividende und Innovation
Neben der operativen Neuausrichtung rücken zwei weitere Faktoren in den Fokus der Anleger. Erstens könnte Nike 2026 in den exklusiven Kreis der „Dividenden-Aristokraten“ aufsteigen. Eine erneute Anhebung der Ausschüttung würde das 25. Jahr in Folge mit Steigerungen markieren – ein wichtiges Signal für einkommensorientierte Investoren. Zweitens soll die am 8. Januar gestartete „Nike Mind“-Plattform, eine auf Neurowissenschaft basierende Schuhlinie, die Innovationskraft der Marke neu beleben.
Aus technischer Sicht sucht die Aktie nach einem stabilen Boden. Während der Kurs oberhalb des 50-Tage-Durchschnitts von 63,80 US-Dollar notiert, fungiert die 200-Tage-Linie bei 69,36 US-Dollar noch als Widerstand. Die nächste entscheidende Bewährungsprobe steht am 19. März 2026 an. Die dann erwarteten Zahlen zum dritten Geschäftsquartal werden zeigen müssen, ob die „Win Now“-Strategie des Managements greift und sich Bestandsmanagement sowie Margen tatsächlich verbessern.
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