Während die Nike-Aktie in diesem Jahr deutlich unter Druck steht, häufen sich die Kaufsignale von unerwarteter Seite. CEO Elliott Hill und Apple-Chef Timothy D. Cook als Verwaltungsratsmitglied haben in den vergangenen 90 Tagen gemeinsam Aktien im Wert von rund 4,45 Millionen Dollar erworben. Gleichzeitig bauen große Fonds neue Positionen auf.
Institutionelle Käufe im Milliardenbereich
Cartenna Capital LP erwarb jüngst 1,1 Millionen Aktien für rund 76,7 Millionen Dollar — das entspricht etwa 2,2 Prozent des Gesamtportfolios des Fonds. ARP Global Capital eröffnete eine neue Position mit 74.000 Aktien im Wert von knapp 4,7 Millionen Dollar. Die institutionelle Gesamtbeteiligung an Nike liegt damit bei rund 64,25 Prozent.
Hill kaufte 16.388 Aktien zu je 61,10 Dollar, Cook erwarb 50.000 Stück zu 58,97 Dollar. Beide Transaktionen erfolgten zu Kursen deutlich über dem aktuellen Niveau — ein Hinweis darauf, dass die Käufer einen längeren Zeithorizont im Blick haben.
Turnaround-Plan unter der Lupe
Hintergrund dieser Aktivität ist Nikes laufende Neuausrichtung unter dem Schlagwort „Win Now“. Hill setzt dabei auf schnellere Produktinnovationen und den Wiederaufbau von Wholesale-Partnerschaften, darunter eine vertiefte Zusammenarbeit mit Amazon. Das ist eine klare Abkehr von der zuvor verfolgten Direct-to-Consumer-Strategie, die angesichts wachsender Konkurrenz durch Nischenanbieter und veränderter Handelsstrukturen an Grenzen gestoßen war.
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Die Kursentwicklung spiegelt die schwierige Phase wider: Seit Jahresbeginn hat die Aktie rund elf Prozent verloren und notiert nahe ihrem 52-Wochen-Tief. Auf Fünfjahressicht steht ein Minus von über 50 Prozent — während der S&P 500 im gleichen Zeitraum um 73 Prozent zulegte.
Quartalszahlen als nächster Prüfstein
Am 31. März legt Nike die Ergebnisse des dritten Geschäftsquartals vor. Im Vorquartal übertraf das Unternehmen die Erwartungen: Der Gewinn je Aktie lag mit 0,53 Dollar deutlich über der Schätzung von 0,37 Dollar, der Umsatz erreichte 12,43 Milliarden Dollar und übertraf damit die Prognose leicht. Barclays hob das Kursziel zuletzt von 64 auf 73 Dollar an und verwies auf Anzeichen einer fundamentalen Bodenbildung. Das durchschnittliche Analystenkursziel liegt bei 74,90 Dollar, das Konsensrating bei „Moderate Buy“.
Ob die Quartalszahlen Ende März den Turnaround-Kurs bestätigen, wird zeigen, wie belastbar das Vertrauen der Insider tatsächlich ist.
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