Die Aktie des Sportartikelherstellers hat ein turbulentes Jahr hinter sich, doch zum Wochenausklang keimte Hoffnung auf. Während der Gesamtmarkt mit dem Dow Jones über der Marke von 50.000 Punkten neue Rekorde feiert, sehen Analysten bei Nike trotz operativer Baustellen massives Aufholpotenzial. Ist der Boden nach monatelanger Talfahrt endlich gefunden oder trügt der Schein der jüngsten Erholung?
Ein wesentlicher Treiber für die positive Stimmung am Freitag war eine optimistische Einschätzung der Investmentbank Jefferies. Die Analysten bestätigten ihr „Buy“-Rating und halten an einem ambitionierten Kursziel von 110 US-Dollar fest. Dies impliziert ein erhebliches Aufwärtspotenzial gegenüber dem Schlusskurs von 63,92 US-Dollar. Als Begründung führten die Experten an, dass die Markendynamik des Unternehmens wieder an Fahrt gewinnt.
Diskrepanz zwischen Kurs und Ziel
Diese Zuversicht der Analysten steht im scharfen Kontrast zur tatsächlichen Kursentwicklung. Auf Jahressicht verlor das Papier rund 16 Prozent an Wert, während Konkurrenten wie Under Armour zuletzt mit Kurssprüngen nach starken Zahlen glänzten. Die Bilanz von Nike leidet unter sinkenden Bruttomargen, verursacht durch gestiegene Produktkosten. Gleichzeitig musste der Konzern die Ausgaben für Marketing und Nachfragegenerierung deutlich erhöhen, um den Absatz zu stabilisieren.
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Umbau und rechtliche Hürden
Abseits des Parketts reagiert das Management mit strikten Sparmaßnahmen auf das herausfordernde Umfeld. Im Januar wurde der Abbau von 775 Stellen in den US-Vertriebszentren angekündigt, um die Kostenstruktur zu verschlanken.
Zusätzlich sorgen externe Faktoren für Unruhe. Berichten zufolge intensiviert die US-Behörde für Chancengleichheit (EEOC) ihre Prüfung der internen Diversitätspraktiken des Konzerns. Parallel dazu untersucht das Unternehmen einen möglichen Datensicherheitsvorfall im Zusammenhang mit einer Ransomware-Gruppe.
Für Anleger richtet sich der Fokus nun auf die Quartalszahlen, die für Mitte März 2026 erwartet werden. Diese Bilanzvorlage wird der entscheidende Gradmesser sein, ob die erhöhten Marketinginvestitionen greifen und das aggressive Kursziel von Jefferies gerechtfertigt ist.
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