Nike dreht bei der Tochter Converse an mehreren Stellschrauben. Hintergrund sind spürbar sinkende Umsätze – und der Versuch, die Marke wieder auf einen Wachstumspfad zu bringen. Doch wie stark belastet Converse inzwischen den Gesamtkonzern?
- Converse will die Belegschaft reduzieren und sich organisatorisch neu aufstellen
- Im zuletzt berichteten Quartal brach der Umsatz der Marke um 30% ein
- Nikes nächste Quartalsbilanz wird für Mitte bis Ende März erwartet
Stellenabbau als Reaktion auf Umsatzrutsch
Gestern wurde bekannt, dass Converse einen Stellenabbau plant. Die Maßnahme ist Teil einer strategischen Reorganisation, die auf eine Belebung der Marke abzielt. Laut Berichten beschreibt ein internes Memo konkrete Änderungen, darunter neue Rollen sowie Anpassungen bei Teams und Zuständigkeiten.
Der Schritt kommt nicht aus heiterem Himmel. Converse kämpft seit Längerem mit Gegenwind. Im jüngsten Quartal sackten die Erlöse um 30% ab – ein Faktor, der auch Nikes Zahlen mit nach unten zieht. Zudem hängt die Marke laut Bericht weiterhin stark am Klassiker Chuck Taylor, während andere Produktlinien kaum Schwung aufnehmen. Die Verkäufe steuern demnach auf ein 15-Jahres-Tief zu.
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Teil von Nikes Konzernwende
Der Umbau bei Converse steht laut Bericht im größeren Kontext eines konzernweiten Turnaround-Programms. CEO Elliott Hill, seit 2024 an der Spitze, treibt diese Neuausrichtung voran. Dazu gehörten zuletzt weitere Einschnitte: Entlassungen in Verteilzentren Anfang 2026 sowie Kürzungen bei der Konzernbelegschaft Ende 2025.
Ziel ist es, Marktführerschaft und Profitabilität in einem Umfeld mit stärkerem Wettbewerb wieder auszubauen. Während sich andere Bereiche des Konzerns zuletzt teils stabiler zeigten, bleibt Converse dem Bericht zufolge eine wiederkehrende Baustelle.
Kursreaktion und nächster Termin
Nach der Nachricht gab die Nike-Aktie im Handel gestern nach. Im Fokus stehen nun vor allem zwei Punkte: der genaue Umfang der Restrukturierung bei Converse und der finanzielle Effekt für Nike. Die nächste offizielle Standortbestimmung dürfte mit dem kommenden Quartalsbericht kommen, der für Mitte bis Ende März erwartet wird – inklusive Update zur Entwicklung von Converse und zum Fortschritt der konzernweiten Maßnahmen.
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