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Symbolbild, KI-generiert

Nike Aktie: Analysten erwarten Umsatzminus bis 2027

Bank of America stuft Nike herab; die Aktie verlor seit Jahresbeginn 40 Prozent, während weitere Institute ihre Kursziele reduzierten.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Bank of America senkt Nike-Rating
  • Kursziel der Bank auf 30 Dollar reduziert
  • Royal Bank of Canada setzt Ziel auf 40 Dollar
  • Nike-Aktie seit Jahresbeginn 40 Prozent niedriger

Verhaltener Handel nach Zielanpassungen

Am Aktienmarkt herrscht spürbare Zurückhaltung gegenüber Nike. Nach einer Serie von Kurszielsenkungen durch mehrere Analysehäuser verharrt das Papier auf einem gedrückten Niveau. Im heutigen Handel notiert der Titel bei 31,32 € und verzeichnet damit ein leichtes Plus von 0,2 %. Die jüngste Stabilisierung ändert jedoch wenig an der anhaltenden Skepsis der Marktbeobachter, die ihre Gewinnerwartungen für den Sportartikelkonzern spürbar zurückgenommen haben.

Die Zurückhaltung der Experten speist sich vor allem aus Zweifeln an der Geschwindigkeit des operativen Umbaus. Während das Management an der strategischen Neuausrichtung arbeitet, verweisen Marktbeobachter auf den anhaltenden Wettbewerbsdruck und die gedämpfte Konsumstimmung in zentralen Absatzmärkten. Der erhoffte Schwung durch neue Produktlinien lässt auf sich warten, was die Sorge vor anhaltendem Margendruck nährt.

Deutliche Abstufung durch Bank of America

Besonders drastisch fiel die Neubewertung durch die Bank of America aus. Das Institut stufte die Aktie am 25. September von „Neutral“ auf „Underperform“ herab und senkte das Kursziel auf $30. Als Begründung führten die Analysten an, dass sich der Turnaround länger hinziehen dürfte als zuvor erwartet, und verwiesen auf schwächere Ertragsaussichten. Zudem rechnet das Institut mit einem negativen Umsatzwachstum, das sich bis in das Geschäftsjahr 2027 erstrecken dürfte.

Diese pessimistische Einschätzung markiert einen spürbaren Dämpfer für Anleger, die auf eine rasche Trendwende gehofft hatten. Wenn führende Branchenbeobachter von anhaltenden Erlöseinbußen ausgehen, geraten künftige Wachstumsinitiativen unter erhöhten Rechtfertigungsdruck. Für den Konzern bedeutet diese Phase eine schwierige Gratwanderung zwischen notwendigen Kosteneinsparungen und unverzichtbaren Investitionen in die eigene Marke.

Vorsichtige Haltung dominiert das Bild

Am Dienstag passte auch die Royal Bank of Canada ihre Einschätzung an. Die Bank senkte ihr Kursziel auf $40 und bestätigte das Votum „Sector Perform“. Weitere Analysehäuser schlossen sich dieser vorsichtigen Linie an und stuften ihre Erwartungen ebenfalls zurück. Die Spanne der neu festgelegten Kursziele anderer Institute reicht dabei von $34 bis $52, wobei die Einstufungen überwiegend zwischen neutralen Urteilen wie „Hold“ und einzelnen positiveren Einstufungen verbleiben.

Die breite Welle der Zielsenkungen spiegelt das schwierige Gesamtjahr an den Finanzmärkten wider. Seit Jahresbeginn verzeichnet die Aktie ein Minus von 40 %. Die Zurückhaltung der Analysten unterstreicht, dass der Markt vor einer Neubewertung zunächst greifbare Belege für einen erfolgreichen Umbau sehen will.

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