NextSource Materials steht vor entscheidenden Wochen, die den künftigen Weg vom Minenbetreiber zum integrierten Graphit-Lieferanten ebnen könnten. Während die Molo-Mine in Madagaskar bereits die Rohstoffbasis sichert, richtet sich der Fokus nun auf die geplante Weiterverarbeitung in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Gelingt dem Unternehmen damit der angestrebte Durchbruch in der Wertschöpfungskette für Batteriematerialien?
Finanzierung und Investitionsentscheidung im Fokus
Ein erster wichtiger Meilenstein wird für den kommenden Dienstag, den 24. Februar 2026, erwartet. Zu diesem Termin soll die aktuelle Finanzierungsrunde abgeschlossen werden. Die daraus resultierenden Mittel sind strategisch fest verplant: Sie sollen sowohl technische Modernisierungen an den bestehenden Minen-Assets in Madagaskar finanzieren als auch die Entwicklung der geplanten Battery Anode Facility (BAF) in den VAE vorantreiben.
Besonders spannend wird es für Marktbeobachter zum Ende des aktuellen Quartals. Bis Ende März 2026 will das Management die endgültige Investitionsentscheidung (FID) für die erste Phase der Verarbeitungsanlage in Abu Dhabi treffen. Dieser Zeitpunkt ist nicht zufällig gewählt, da am 31. März zudem eine Exklusivitätsvereinbarung mit internationalen Partnern ausläuft.
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Aufbau einer unabhängigen Lieferkette
Hinter den operativen Schritten steht das Ziel, eine diversifizierte und rückverfolgbare Lieferkette für Anodenmaterial aufzubauen. Durch die Verknüpfung der Graphit-Förderung in Madagaskar mit den industriellen Kapazitäten in Abu Dhabi versucht das Unternehmen, sich als unabhängiger Anbieter für die globale Automobilindustrie zu positionieren. Die Nutzung bereits vorhandener Infrastruktur in den Emiraten soll dabei helfen, den Übergang zur kommerziellen Produktion von beschichtetem und gereinigtem Graphit zu beschleunigen.
An der Börse spiegelte sich die Erwartungshaltung zuletzt in einer erhöhten Nervosität wider. Die Aktie verlor im vergangenen Monat rund 31 Prozent an Wert und notierte am Freitag bei 0,23 Euro. Angesichts einer annualisierten Volatilität von über 111 Prozent reagiert der Titel derzeit besonders sensibel auf strategische Ankündigungen und das allgemeine Marktumfeld für Batterierohstoffe.
Ausblick auf das zweite Quartal
Konkrete Geschäftszahlen, die den Erfolg der aktuellen Finanzierungsinitiativen und der strategischen Neuausrichtung widerspiegeln, werden voraussichtlich Anfang Mai 2026 veröffentlicht. Bis dahin bilden die formelle Sicherung der Projektfinanzierung und die Entscheidung über den Baustart in den VAE die zentralen Taktgeber für die weitere Entwicklung. Davon wird maßgeblich abhängen, ob das Unternehmen den Sprung in die industrielle Größenordnung vollziehen kann.
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