Die deutsche Rohstoffagentur BGR hat die Molo-Graphitmine von NextSource Materials auf Madagaskar unter die Lupe genommen. Ein Expertenteam besichtigte die Anlage – Teil einer unabhängigen Studie zur Graphitproduktion des Inselstaats. Für NextSource könnte das der Einstieg in eine strategische Partnerschaft mit Deutschland sein.
Das Interesse der BGR an der Mine ist kein Zufall. Naturgraphit steht auf der EU-Liste kritischer Rohstoffe, und Deutschland sucht verlässliche Quellen für seine Industrie- und Energieversorgung. Die BGR bewertet Molo als Benchmark-Asset und potenzielle Bezugsquelle für natürlichen Graphit und Anodenmaterial. Die Studie läuft mit Unterstützung des madagassischen Bergbauministeriums, die Ergebnisse gehen an das deutsche Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit.
Vom Rohstoff zum Batteriematerial
NextSource positioniert sich als vertikal integrierter Lieferant für Batteriematerialien. Die Molo-Lagerstätte gilt als eine der größten und hochwertigsten Graphitlagerstätten weltweit, bekannt für ihr SuperFlake®-Graphit. Phase 1 der Mine läuft bereits.
Parallel dazu gab NextSource am 12. Mai 2026 eine finale Investitionsentscheidung für eine Anodenfabrik in Abu Dhabi bekannt. Die Anlage in der Industrienation des Emirats soll nach erfolgreicher Machbarkeitsstudie und Front-End-Engineering nun in die Bauvorbereitung gehen. Ein mehrjähriger Abnahmevertrag mit Mitsubishi Chemical Corporation für die Lieferung von Anodenaktivmaterial nach Nordamerika liegt bereits vor.
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Die Aktie von NextSource notierte zuletzt bei 0,24 Euro – rund 36 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 0,38 Euro. Auf Monatssicht legte der Kurs jedoch knapp 24 Prozent zu, auf Jahressicht rund 90 Prozent. Der RSI von 60,6 deutet auf eine neutrale Verfassung hin.
Ausblick: Zwei Weichenstellungen
Die BGR-Studie könnte NextSource zum bevorzugten Lieferanten für den deutschen Markt machen. Das wäre ein entscheidender Schritt in der strategischen Positionierung. Die Ergebnisse der Untersuchung werden mit Spannung erwartet. Ob sie zu direkten Kooperationen führen, ist offen – das Potenzial ist jedenfalls skizziert.
Die Anodenfabrik in Abu Dhabi gibt dem Unternehmen eine zweite Wachstumssäule. Mit der FID ist der Weg frei für den Bau. Gelingt NextSource der Sprung vom Rohstoffproduzenten zum verarbeiteten Anodenlieferanten, wäre das ein entscheidender Meilenstein in der globalen Batterielieferkette.
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