Newron SpA steht vor einem Führungswechsel: Auf der Hauptversammlung am 23. April sollen zwei langjährige Vorstandsmitglieder durch externe Experten ersetzt werden. Gleichzeitig präsentiert das Unternehmen diese Woche auf dem SIRS-Kongress in Florenz neue Daten zu seinem Leitmedikament Evenamide.
Neue Gesichter im Aufsichtsrat
Patrick Langlois (18 Jahre im Board) und Luca Benatti, der maßgeblich an der Entwicklung des Parkinson-Medikaments Xadago® beteiligt war, kandidieren bei der Hauptversammlung nicht mehr. Als Nachfolger schlägt der Vorstand George Garibaldi und Paolo Zocchi vor — beide als unabhängige, nicht-exekutive Direktoren.
Garibaldi bringt über 30 Jahre Erfahrung in der Entwicklung von ZNS-Medikamenten mit und ist derzeit Chief Medical Officer bei Synendos Therapeutics. Zocchi war mehr als 35 Jahre lang International Senior Partner bei Ernst & Young und beriet dort unter anderem Sanofi und Bayer.
Evenamide im Fokus der Wissenschaft
Heute präsentiert Newron auf dem SIRS-Kongress (25.–29. März) ein Poster mit neuen präklinischen Befunden, die auf langfristige klinische Vorteile von Evenamide bei therapieresistenter Schizophrenie hindeuten. Zwei weitere Posterpräsentationen folgen am Freitag und Samstag — mit Updates zum Phase-III-Programm ENIGMA-TRS sowie Daten zur sozialen Funktionsfähigkeit der Patienten.
Evenamide ist ein Glutamat-Modulator der ersten Klasse und soll als Zusatztherapie für Patienten mit therapieresistenter Schizophrenie eingesetzt werden, für die es bislang keine zugelassene Ergänzungsbehandlung gibt.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Newron SpA?
Phase III und Finanzierung
Die beiden laufenden Phase-III-Studien ENIGMA-TRS 1 (gestartet August 2025, mindestens 600 Patienten, Laufzeit ein Jahr) und ENIGMA-TRS 2 (gestartet Dezember 2025, Laufzeit 12 Wochen) laufen parallel. Ergebnisse aus dem primären Endpunkt von ENIGMA-TRS 2 erwartet Newron im vierten Quartal 2026.
Finanziell hat sich das Unternehmen für diesen Weg gerüstet: Im Februar 2026 schloss Newron eine Kapitalerhöhung über bis zu 38 Millionen Euro mit bestehenden und neuen Investoren aus Europa und Asien ab. Das stärkte die Liquidität trotz eines Nettoverlusts von 13,2 Millionen Euro für das Geschäftsjahr 2025 — nach einem profitablen Vorjahr. Zudem erteilte das Europäische Patentamt ein weiteres Substanzpatent für Evenamide mit Laufzeit bis 2044.
Die Aktie hat seit Jahresbeginn rund 40 Prozent an Wert verloren und notiert aktuell knapp unter dem 200-Tage-Durchschnitt — ein Niveau, das die Unsicherheit vor den entscheidenden Phase-III-Daten widerspiegelt. Vier neue Analysten aus den USA und Europa haben zuletzt die Coverage aufgenommen, was das wachsende institutionelle Interesse an den bevorstehenden Studienergebnissen unterstreicht.
Newron SpA-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Newron SpA-Analyse vom 26. März liefert die Antwort:
Die neusten Newron SpA-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Newron SpA-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 26. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Newron SpA: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
