In einer Welt voller makroökonomischer Unsicherheiten und geopolitischer Spannungen flüchten Anleger verstärkt in Sachwerte. Davon profitiert kaum ein Unternehmen so stark wie der weltweit größte Goldproduzent Newmont Mining. Während der Goldpreis historische Marken durchbricht, explodieren die Margen des Minenbetreibers – doch kann die Aktie dieses hohe Tempo fundamental rechtfertigen?
Der Hebel auf den Goldpreis
Der primäre Treibstoff für den beeindruckenden Kursanstieg von über 180 Prozent in den letzten zwölf Monaten ist das Edelmetall selbst. Gold notiert aktuell auf einem neuen Rekordhoch nahe 4.601 US-Dollar pro Unze. Marktbeobachter führen diese Entwicklung auf eine Kombination aus geopolitischen Konflikten und Instabilität im US-Notenbanksystem zurück, einschließlich Berichten über Vorladungen gegen die Fed-Führung.
Für Newmont wirkt diese Situation wie ein massiver Hebel. Da die Kosten für die Förderung (All-In Sustaining Costs) im Vergleich zum extremen Anstieg des Spotpreises relativ stabil geblieben sind, weitet sich die Gewinnspanne pro verkaufter Unze drastisch aus. Das Unternehmen profitiert somit überproportional von jedem weiteren Dollar Anstieg beim Goldpreis.
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Institutionelle Anleger positionieren sich
Die fundamentale Stärke spiegelt sich auch in den jüngsten Quartalszahlen wider. Im dritten Quartal 2025 übertraf Newmont mit einem Umsatz von 5,52 Milliarden US-Dollar die Markterwartungen und konnte den Gewinn im Vergleich zu vorangegangenen Perioden mehr als verdoppeln. Dieses Szenario lockt Großinvestoren an: So baute beispielsweise Live Oak Investment Partners seine Beteiligung zuletzt mit einem Aktienpaket im Wert von rund 2,23 Millionen US-Dollar weiter aus.
Analysten bewerten die Lage überwiegend positiv und sehen in der Aktie weiterhin einen Kauf, wenngleich die Bewertungen mittlerweile ambitioniert erscheinen. Während der Konsens ein Kursziel von knapp über 99 US-Dollar vorsieht, rufen optimistische Stimmen bereits Ziele von bis zu 130 US-Dollar aus. Diese Diskrepanz zeigt, dass der Markt noch abwägt, wie nachhaltig das Preisniveau von über 4.600 US-Dollar beim Gold tatsächlich ist.
Risiken im operativen Geschäft
Trotz der Euphorie sollten Anleger einen kritischen Aspekt nicht ausblenden: Das Umsatzwachstum basiert fast ausschließlich auf dem Preisanstieg des Metalls. Die tatsächlichen Verkaufsmengen waren zuletzt rückläufig, was auf Herausforderungen in der Produktion hindeutet. Solange Gold jedoch oberhalb der Marke von 4.600 US-Dollar notiert, dürfte die enorme Ertragskraft diese operativen Schwächen bei den Fördermengen überlagern und den Aktienkurs stützen.
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