Newmont Mining hat 2025 operativ ein absolutes Ausnahmejahr hingelegt. Milliarden an freiem Cashflow und massive Aktienrückkäufe erfreuten die Investoren noch vor wenigen Wochen. Aktuell gerät das Papier jedoch unter Druck, da sinkende Notierungen am Edelmetallmarkt und ein teurer Ausblick für 2026 die Stimmung spürbar trüben.
Goldpreis auf dem Rückzug
Der Haupttreiber für die jüngste Kursschwäche ist das makroökonomische Umfeld. Nachdem der Goldpreis Anfang März im Zuge geopolitischer Spannungen noch die Marke von 5.400 US-Dollar überschritten hatte, setzte zuletzt eine deutliche Korrektur in Richtung 5.100 US-Dollar ein. Ein erstarkender US-Dollar und die Erwartung, dass die US-Notenbank die Zinsen weniger stark senken wird als erhofft, machen das Edelmetall für Investoren derzeit weniger attraktiv. Das belastet unweigerlich die Bewertung des weltgrößten Goldproduzenten.
Steigende Kosten belasten den Ausblick
Dabei blickt das Unternehmen auf ein außergewöhnlich starkes Jahr 2025 zurück. Ein freier Cashflow von 7,3 Milliarden US-Dollar und Kapitalrückflüsse von 3,4 Milliarden US-Dollar an die Aktionäre setzten eine hohe Messlatte. Der Blick nach vorn bereitet dem Markt allerdings Sorgen. Für 2026 rechnet das Management mit einer geringeren Fördermenge. Verantwortlich dafür sind geplante Verkäufe, Buschbrände an einem australischen Standort sowie ein offener Streit mit dem Partner Barrick Gold um ein Joint Venture in Nevada.
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Gleichzeitig steigen die sogenannten All-in Sustaining Costs (AISC) voraussichtlich deutlich auf 1.680 US-Dollar pro Unze an. Höhere Steuern und Lizenzgebühren drücken auf die künftigen Gewinnmargen und dämpfen die kurzfristigen Erwartungen der Marktteilnehmer.
Diese Gemengelage spiegelt sich im aktuellen Kursverlauf wider. Mit einem Preis von 94,85 Euro verzeichnete das Papier auf Sicht von 30 Tagen ein Minus von rund 10,5 Prozent und rutschte dabei unter die 50-Tage-Linie. Auf Jahressicht steht dank der vorherigen Gold-Rallye allerdings immer noch ein beachtliches Plus von knapp 118 Prozent zu Buche.
Solide Gewinnprognose trotz Hürden
Trotz der geringeren Produktionsmengen gehen Analysten für 2026 von einem weiteren Gewinnwachstum aus. Die Basis dafür bildet ein durchschnittlich höheres Goldpreisniveau im Vergleich zum Vorjahr. Mit einem geschätzten Gewinn von 8,79 US-Dollar pro Aktie für 2026 bleibt die operative Entwicklung des Konzerns eng an die künftige Preisgestaltung des Edelmetalls gekoppelt. Anhaltende Käufe der Zentralbanken und die geopolitische Lage bilden dabei weiterhin das fundamentale Fundament für das laufende Geschäftsjahr.
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